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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit Laura Klaphake

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Vermisst ihre Freunde: Laura Klaphake. Foto: dpa / Gentsch

Vermisst ihre Freunde: Laura Klaphake. Foto: dpa / Gentsch

Laura Klaphake kommt aus Mühlen und ist eine der besten deutschen Springreiterinnen. Die 26-Jährige hat im Herbst ihr Masterstudium in Immobilienmanagement abgeschlossen und anschließend zwei Monate beim Immobilienentwickler Berkeley-Group in London gearbeitet. Jetzt sammelt sie weitere Erfahrungen in der Immobilienbranche.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Ich vermisse es sehr, mich regelmäßig mit Freunden zu treffen. Außerdem fehlen mir die Reitturniere sehr, wobei es jetzt langsam wieder losgeht…

Und was vermissen Sie gar nicht? Die Hektik des Alltags. Vor allem in der ersten Phase des Lockdowns habe ich in meinen Kalender geguckt, und da waren überhaupt keine Termine. Das war völlig neu für mich.

Was mussten Sie bislang absagen? Die meisten Reitturniere wurden abgesagt. Langsam geht es nun aber wieder mit nationalen und schrittweise auch mit internationalen Turnieren los. Leider mussten auch einige Hochzeiten meiner Freunde abgesagt werden.

Ihr Lesetipp für die Krise? Ich lese gerne jeden Sonntag die Zeitung „Die Welt“ und Magazine wie Focus oder Welt der Wunder. Natürlich nicht zu vergessen die OV :)

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Am liebsten höre ich die Playlists „Happy Hits“, „Motivation Mix“ und „Stimmungsmacher“ auf Spotify. Davon bekomme ich immer gute Laune!

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Tatort am Sonntag darf nicht fehlen. Besonders den Münster-Tatort gucke ich gerne.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Ja, sogar zwei: Die WM 2018 in Tryon und den Nationenpreis beim CHIO Aachen 2018. Das war ein ganz besonderes Erlebnis, als wir mit der deutschen Mannschaft den Nationenpreis gewinnen konnten. Catch me und ich waren in beiden Umläufen fehlerfrei. Das war wirklich Gänsehaut pur!

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Ehrlich gesagt ist bei mir noch keine Langeweile aufgekommen. Irgendwas gibt es immer zu tun!

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Mangos und Schokolade. Vor allem Schoko-Crossies und Marabou Daim.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Man erfreut sich mehr an kleinen Dingen und weiß vieles im Leben wieder mehr zu schätzen! Erst jetzt wird einem richtig bewusst, wie viele Freiräume wir normalerweise haben.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? Norderney. Dort ist es immer so gemütlich, man hat dieses Insel-Flair und es liegt nicht am Ende der Welt. Schon auf der Fähre kommt da Urlaubsfeeling auf.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Ich freue mich sehr darauf, mich wieder mit beliebig vielen Freunden treffen zu können, und ich kann es kaum abwarten, dass das „Turnierleben“ wieder losgeht.

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