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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit Katharina Stark

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Der London-Trip fiel aus: Kathi Stark aus Lohne. Foto: Stark

Der London-Trip fiel aus: Kathi Stark aus Lohne. Foto: Stark

Katharina Stark ist die schnellste Langstreckenläuferin im Kreis Vechta. Die 28-Jährige startet für BW Lohne und den VfL Wolfsburg. Triathlon betreibt sie mittlerweile nur noch „just for fun“. Die Lohnerin pendelt zwischen ihrer Heimatstadt und Wolfsburg, wo sie als Betriebswirtin im Bereich Vertrieb bei VW arbeitet.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Essen gehen mit Freunden – es gibt kaum eine bessere Belohnung nach harten Trainingseinheiten oder langen Arbeitstagen als gutes Essen.

Und was vermissen Sie gar nicht? Das Pendeln zwischen Lohne und Wolfsburg zur Prime Time am Freitagnachmittag und Montagmorgen. Die Flexibilität aus Home-Office, Wohnort Wolfsburg, 5-Sterne-Hotel „Mama & Papa“ all inclusive und Autofahren ermöglicht immer mal wieder einen wohltuenden Tapetenwechsel.

Was mussten Sie bislang absagen? Unter anderem einen Wochenend-Trip nach London Ende April – sehr schade. Beim London-Marathon hätten wir gerne einen Trainingspartner unterstützt und Musicals geschaut. Abgesagt wurden leider auch alle geplanten Wettkämpfe. Außerdem hätten wir gerne auf der einen oder anderen Hochzeit getanzt.

Ihr Lesetipp für die Krise? „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky – eines der bekanntesten Bücher über den Sinn des Lebens, zudem einfach und schnell zu lesen.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Die Musik von Jacob Fortyhands und diverse Musical-Songs.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Tatort am Sonntag ist Pflicht – ansonsten reizt mich ein geselliger Doppelkopfabend auf alle Fälle mehr als das aktuelle Fernsehprogramm.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Den Lauf von Jan Fitschen zum Europameistertitel über 10 000 m bei der EM 2006: sensationell, Gänsehaut pur!

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Es tut gut und macht Spaß, andere mit der eigenen Begeisterung für bestimmte Dinge anzustecken. Außerdem geht Laufen oder Radfahren immer – wir haben den Harz für uns zum Radfahren entdeckt. Ansonsten gerne auch mal ein Mario-Kart-Duell gegen meinen Bruder.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Frisches Obst, Hefe für das selbst gebackene Brot und der gute Harzer Käse.

Ihre Lehre aus Corona? Man sollte Kleinigkeiten und die Gesundheit noch bewusster genießen und schätzen.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Es freut mich zu sehen, wie viele Leute aufgrund der begrenzten Freizeitmöglichkeiten angefangen sind zu laufen und mittlerweile richtig begeistert und motiviert bei der Sache sind. Als Einstiegs-Event kann ich den SgH-Coronathon am 4./5. Juli wärmstens empfehlen.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder möglich ist? Nach St. Moritz in die Schweiz – landschaftlich, sportlich und kulinarisch ein Traum!

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf unbeschwerte Treffen mit Freunden, Training in größerer Gruppe und Laufveranstaltungen mit anschließendem Käsekuchen.

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