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Hansa hält über eine Stunde die Null

Fußball: Friesoythe verliert gegen Regionalligist Jeddeloh mit 0:5. BV Essen unterliegt Akademie Schüttorf 2:3, während der SV Bevern in Peheim mit 6:1 gewinnt.

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Aktivposten: Friesoythes Neuzugang Keven Oltmer (rechts) dürfte für den Landesliga-Aufsteiger zu einer echten Verstärkung werden. Foto: Wulfers

Aktivposten: Friesoythes Neuzugang Keven Oltmer (rechts) dürfte für den Landesliga-Aufsteiger zu einer echten Verstärkung werden. Foto: Wulfers

Die Landesligafußballer des SV Bevern, des BV Essen und von Hansa Friesoythe haben ihre ersten Testspiele in der Saisonvorbereitung bestritten. Dabei kam Bevern (6:1 gegen den Kreisligisten SV Peheim) als einzige Mannschaft zu einem Sieg. Essen zog gegen das Team der Akademie Schüttorf mit 2:3 den Kürzeren, Friesoythe unterlag dem Regionalligavertreter SSV Jeddeloh mit 0:5.

Dabei verkaufte sich der Landesligaaufsteiger besser als es das Ergebnis vermuten lässt. Erst nach 68 Minuten kam das Team des ehemaligen Torhüters von Werder Bremen, Oliver Reck, zum Führungstreffer. Nach 90 Minuten stand ein 5:0 (0:0)-Erfolg der Gastgeber auf der Anzeigentafel. „Der Test kommt für uns eigentlich zu früh. Aber Jeddeloh hatte angefragt, da sagen wir natürlich zu und holen uns eine Klatsche ab“, meinte Friesoythes Trainer Hammad El-Arab vor der Partie augenzwinkernd. Von einer Klatsche konnte über weite Strecken so gar keine Rede sein. Im Gegenteil: Natürlich besaßen die zwei Klassen höher spielenden Hausherren optische Vorteile, allein Torgefahr vermochte der Regionalligist so gar nicht zu entfachen. Hansa agierte in der Defensive äußerst diszipliniert und setzte seinerseits immer wieder offensive Nadelstiche. Beim Gang in die Kabine war folglich Oliver Reck nur bedingt zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. Erst in der Schlussphase schoss der SSV den standsgemäßen Erfolg heraus.

Guter Auftakt: BVE-Trainer Andrew Uwe war trotz einer 2:3-Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Foto: LangoschGuter Auftakt: BVE-Trainer Andrew Uwe war trotz einer 2:3-Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Foto: Langosch

Auch, wenn am Ende ein 2:3 (0:3) zu Buche stand, war Andrew Uwe, der neue Trainer  des BV Essen, mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden. Mit etwas Glück wäre gegen die Mannschaft der GIS Schüttorf (German international Soccer Academy) sogar noch ein besseres Ergebnis drin gewesen. Für die Akademie spielen vertragslose Fußballer, die in der Regel schon höherklassig unterwegs gewesen sind. Wie etwa Doppeltorschütze Reinhard Young, der bereits in der 1. tschechischen Liga gekickt hat. In der 12. Minute behielt er freistehend vor Essens Keeper, Vincenz Busse, die Ruhe und schob den Ball überlegt flach ins lange Eck. Nur sechs Minuten darauf erhöhte Samuel Adeniran auf 2:0 für die Schüttorfer. Kurz vor Pause legt Young nach Konter das 3:0 nach. Keine Frage, die klare Führung zur Halbzeit hing absolut in Ordnung. Im zweiten Durchgang stellte Uwe stellte von einem 4-4-2- auf 4-1-4-1-System um und verstärkte damit die Offensive. Allerdings musste Essen lange Warten, bevor etwas Zählbares aufs Tableau kam. Abdoulie Sillah markierte nach 80 Spielminuten den Treffer zum 1:3, Philipp Ihnken schaffte per Freistoß den 2:3-Anschluss (86.). Zu mehr reichte es nicht.

„Man merkte den Jungs die lange Pause an. Vor allem die Abstimmung fehlte noch, aber mit dem Auftakt bin ich durchaus zufrieden.“Olaf Blancke, neuer Trainer von Bevern

Nach dem 6:1 (4:1)  beim Kreisligisten SV Peheim resümierte Beverns neuer Trainer Olaf Blancke: „Man merkte den Jungs die lange Pause an. Vor allem die Abstimmung fehlte noch, aber mit dem Auftakt bin ich durchaus zufrieden“. Mit Lennart Schulte, Maximilian Hoffmann, Nico Thoben und Louis Koopmann standen in der Beverner Startformation gleich vier Neuzugänge, nach dem Wechsel kamen mit Leon Neldner und Paul Tepe zwei weitere „Neue“ hinzu. Und der Landesligist legte gleich kräftig los. Sebastian Sander (8.) und Bernd Gerdes (10.) sorgten für eine 2:0-Führung, doch dann legten die Gastgeber den Respekt vor den klassenhöheren Gästen mehr und mehr ab. Florian Engelberg gelang nach toller Vorarbeit von Tobias Timmen das 1:2 (35.), doch mit einem Doppelschlag sorgten Albi Dosti (43.) und Sebastian Sander (45.) noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Nach dem Wechsel erhöhte Louis Koopmann auf 1:5 (78.) und Youngster Paul Tepe machte fünf Minuten vor Schluss mit dem 1:6 das halbe Dutzend voll.

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