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Hansa erreicht ohne Glanz zweite Runde

Friesoythes Landesligafußballer gewinnen Bezirkspokalderby beim Bezirksligavertreter BV Garrel mit 2:0.

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Schnell geschaltet: Robert Plichta (schwarzes Trikot) beweist seinen Torriecher und schießt zum 1:0 für Friesoythe ein. Die Garreler (von links) Linus Backhaus, Marcel Meyer, Torwart Lasse Tegenkamp und Dominik Diekmann sind machtlos. Foto: Langosch

Schnell geschaltet: Robert Plichta (schwarzes Trikot) beweist seinen Torriecher und schießt zum 1:0 für Friesoythe ein. Die Garreler (von links) Linus Backhaus, Marcel Meyer, Torwart Lasse Tegenkamp und Dominik Diekmann sind machtlos. Foto: Langosch

Der Favorit hat sich am Ende ungefährdet durchgesetzt. Im Erstrundenspiel des Bezirkspokales setzte sich Landesligist Hansa Friesoythe am Mittwochabend verdient, aber ohne Glanz beim BV Garrel mit 2:0 (1:0) durch.

„Wir haben alles in allem gut gespielt und für Hansa nicht viel zugelassen. Es hat uns aber die Durchschlagskraft gefehlt.“Alket Zeqo, Trainer des BV Garrel

Alket Zeqo, Trainer des unterlegenen Bezirksligateams, war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Wir haben alles in allem gut gespielt und für Hansa nicht viel zugelassen. Es hat uns aber die Durchschlagskraft gefehlt.“ Tatsächlich kamen die Platzherren nur einer guten Möglichkeit, aber Esmir Zejnilovic traf freistehend aus zehn Metern Torentfernung den Ball nicht voll, so dass Hansas neuer Torhüter, Tiberius-Ionel Bosilca, das Spielgerät mühelos abfing. Da waren aber bereits 70 Minuten gespielt. Im ersten Durchgang hatte Bosilca nur einmal bei einer verunglückten Flanke, die sich bedrohlich gen seines Kastens senkte, eingreifen müssen. Der Schlussmann lenkte den Ball mit einer Hand über die Latte.

Torjäger Robert Plichta netzt zum 1:0

Auf der anderen Seite spulte die Mannschaft von Trainer Hammad El-Arab ihr Pensum souverän herunter. In der 10. Minute nahm Keven Oltmer Magnus Schlangens Flanke mit vollem Risiko und drosch den Ball hoch übers Tor. Drei Minuten später aber stand nach schöner Kombination Torjäger Robert Plichta im Fünfmeterraum goldrichtig und drückte den Ball zur Gästeführung in die Maschen.

Mit dem Vorsprung im Rücken gewannen die Friesoyther an Sicherheit, beschränkten sich aber darauf, den Vorsprung zu verwalten. Dabei hatten sie hier und da Glück, dass Garrel mit einigen leichtfertigen Ballverlusten in Hansas Aufbauspiel nicht viel anzufangen wusste.

Erst nach dem Seitenwechsel ging der Landesligist wieder zielstrebiger zu Werke und kam prompt zu Chancen. Oltmer verfehlte mit Kopfball nach Jeremy Kneses feiner Flanke das BVG-Tor nur knapp (52.), zwei Minuten darauf geriet Knese selbst der Abschluss zu ungenau, so dass Garrels Schlussmann, Lasse Tegenkamp, problemlos parierte. Wiederum 120 Sekunden später forderten die Gäste nach einer Attacke gegen Oltmer im Strafraum vergebens Elfmeter. Oltmers Freistoß (67.) wurde ebenso Beute von Tegenkamp wie der Schuss von Plichta aus 14 Metern (77.).

Zittern bis kurz vor Schluss

So durfte sich Hansa bis kurz vor Schluss seiner Sache nicht sicher sein. Erst als sich Oltmer gekonnt durchsetzte und dem eingewechselten Justin Heinz das 2:0 maßgerecht auflegte (87.), war die Entscheidung gefallen.

„Wir haben gewonnen, sind in der zweiten Runde und niemand hat sich verletzt“, bilanzierte Hansa-Coach Hammad El-Arab. „Wir haben für Garrel so wie nichts zugelassen. Aber dennoch ist noch einige Luft nach oben. Es war jedoch klar, dass wie nach der langen Coronapause nicht die Sterne vom Himmel spielen.“

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