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Hansa beweist gnadenlose Effektivität

500 Zuschauer verfolgten das Duell der beiden ranghöchsten Teams des Kreises Cloppenburg. Mit 5:2 (3:0) hatte Hansa Friesoythe beim SV Bevern das bessere Ende für sich.

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In die Parade gefahren: Friesoythes Magnus Schlangen (rechts), Torschütze zum 0:2, im energischen Zweikampf mit Beverns Maximilian Hoffmann. Foto: Wulfers

In die Parade gefahren: Friesoythes Magnus Schlangen (rechts), Torschütze zum 0:2, im energischen Zweikampf mit Beverns Maximilian Hoffmann. Foto: Wulfers

Vor allem in der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften mit offenem Visier. Chancen im Minutentakt waren die Folge, den Zuschauern konnte es nur Recht sein. Die ersten beiden Hochkaräter lagen auf Seiten der Gastgeber. Beverns Kapitän Sascha Thale scheiterte nach tollem Zuspiel von Bernd Gerdes am prächtig reagierenden Friesoyther Schlussmann Wojciech Wilhelm (4.). Und auch den zweiten Thale-Versuch vereitelte der Hansa-Keeper (13.). Auf der Gegenseite setzte Maxi Werner einen Kopfball knapp übers Tor (18.). Mitte des ersten Durchgangs dann die größte Möglichkeit der Hausherren. Nach einem blitzgescheiten Zuspiel von Joshua König scheiterte Bernd Gerdes, allein vor dem Tor, wiederum an Wilhelm.

Eine Beverner Führung zu diesem Zeitpunkt wäre durchaus verdient gewesen, doch den ersten Einschlag gab's auf der anderen Seite. Keven Oltmer eroberte den Ball von Mathis Hennig, passte auf Janek Siderkiewicz, der keine Mühe hatte, das 0:1 zu erzielen (29.). Alle Beverner Proteste, die ein Foulspiel von Oltmer reklamierten, fanden bei Schiedsrichter Fynn Osseforth kein Gehör. Und es kam noch wesentlich dicker für die Hausherren: Keven Oltmer umkurvte Beverns Schlussmann Tim Kröger, setzte den Ball aber am leeren Tor vorbei (30.). Dann aber doch die Vorentscheidung noch im ersten Durchgang: Zunächst erhöhte Magnus Schlangen mit einem abgefälschten Schuss auf 0:2 (36.) und nur zwei Minuten später stellte Maxi Werner das Resultat auf 0:3. Niedergeschlagenheit nach 45 Minuten beim SV Bevern, der es versäumt hatte den Führungstreffer zu erzielen, beim Gang in die Kabinen aber fast schon aussichtslos mit 0:3 in Rückstand lag.

Janek Siderkiewicz trifft beim Friesoyther 5:2-Sieg doppelt

Nach dem Wechsel gab's den ersten Aufreger erneut vor dem Tor der Gastgeber. Siderkiewicz traf mit seinem Schuss den Pfosten und den Nachschuss setzte Lucas Baumeister ebenfalls ans Aluminium (52.). In der Folge war Durchatmen angesagt. Bevern war der Wille, der Partie noch eine Wende zu verpassen, keinesfalls abzusprechen, allein der sattelfesten Defensive des Tabellenführers war so gar nicht beizukommen. Erst ein Standard des eingewechselten Rami Kanjo brachte das ersehnte 1:3 (75.), doch nur drei Minuten später erstickte Keven Oltmer, aus allerdings stark abseitsverdächtiger Position, mit dem 1:4 die ohnehin nur zarten Beverner Hoffnungen. Nach einem Handspiel von Baumeister verwandelte Sebastian Sander den Elfmeter zum 2:4 (85.), doch in der Nachspielzeit setzte Janek Siderkiewicz mit einem von Tim Kröger an Keven Oltmer verursachten Foulelfmeter den Schlusspunkt zum 2:5.

„Manchmal ist Fußball brutal. Wir sind super ins Spiel gekommen, hatten die Partie im Griff und Chancen zur Führung. Ein Gegentor bringt uns völlig aus dem Konzept. Das darf uns nicht passieren und darüber bin ich auch richtig sauer“, meinte Beverns Trainer Olaf Blancke. „Wir haben aus acht oder neun hochkarätigen Chancen fünf Tore gemacht, das ist schon okay. Auch defensiv haben wir es gut gemacht und in der zweiten Halbzeit fiel Bevern nicht mehr viel ein“, freute sich Friesoythes Trainer Hammad El-Arab.

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