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Handballer verschieben geplanten Restart in den März

Der Landesverband HVN reagiert damit auf die Verlängerung des Lockdowns.  Die Funktionäre denken aber auch über Alternativpläne für den Fall des Saisonabbruchs nach.

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Wie geht es weiter im Handball? Szene aus einem A-Jugendspiel zwischen Frisia Goldenstedt und SFN Vechta. Foto: Schikora

Wie geht es weiter im Handball? Szene aus einem A-Jugendspiel zwischen Frisia Goldenstedt und SFN Vechta. Foto: Schikora

Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) hat auf die Verlängerung des Corona-Lockdowns durch die Politik reagiert und seine Planungen für einen Restart des Spielbetriebs angepasst. Der Verband hofft nun, den Spielbetrieb in seinen Klassen (von den Landesklassen bis zu den Oberligen) am Wochenende 6./7. März wieder aufnehmen zu können. Das teilte der HVN am Donnerstag mit.

„Nach der Verlängerung des Lockdowns bis aktuell Ende Januar müssen wir nachjustieren“, wird Geschäftsführer Markus Ernst in der Mitteilung zitiert. Bislang hatte der Verband gehofft, dass die Vereine ab dem 11. Januar wieder die Hallen würden nutzen können. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs hätte in diesem Fall Anfang Februar erfolgen sollen. Doch daraus wurde nichts.

Das HVN-Präsidium und die Task Force des Verbandes hatten sich nach der Verlängerung des Lockdowns durch die Politik online kurzgeschlossen, um über die neue Situation zu beraten. Auch die Vereine und Regionen sollen weiterhin in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. HVN-Spieltechniker Jens Schoof plant für Anfang Februar eine Online-Konferenz mit Vertretern der Ober- und Verbandsligen. Präsident Stefan Hüdepohl will die Vorsitzenden der Gliederungen für den 30. Januar zu einem weiteren Onlinetreffen bitten. Dabei soll besprochen werden, wie es in den Landesligen und -klassen sowie im Jugendbereich weitergeht. Zudem will der HVN die Regionen für ein landesweit einheitliches Vorgehen gewinnen.

Dass die Saison nicht in ihrer ursprünglich geplanten Form mit Hin- und Rückrunde zu Ende gespielt werden kann, ist jetzt bereits klar. Schon im November hatten sich die Ober- und Verbandsligisten für die Fortführung der Saison in Form einer Einfachspielrunde ausgesprochen. Dabei sollten die bereits ausgetragenen Spiele aus dem Herbst 2020 berücksichtigt werden. An diesem Ziel hält der HVN auch nach der Verlängerung des Lockdowns fest. „Das Vorhaben ist auf jeden Fall noch umsetzbar, auch bei einem Spielbeginn nach Anfang März“, glaubt Geschäftsführer Markus Ernst: „Wichtig ist, dass Niedersachsens Handballer möglichst schnell wieder die Bälle in die Hände nehmen.“

Im HVN bereitet man sich aber auch auf den Fall vor, dass die Pandemie den Verband zum Saisonabbruch zwingt. In diesem Fall will der HVN für die Vereine ein Alternativprogramm anbieten. „So denkt die Task Force über eine kurzfristige Wiederbelebung der HVN-Pokal-Wettbewerbe oder Spiele auf freiwilliger Basis nach“, heißt es in der Mitteilung. „Wir müssen nach vorne gucken“, fordert Präsident Stefan Hüdepohl.

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