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Handballer setzen auf Freiwilligkeit

Neue Corona-Regeln: Ab einem Inzidenzwert von 35,0 können von der Oberliga bis zur Landesklasse Spiele verlegt werden. Dies teilte der Verband mit.

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Keine Generalabsage: Im Handball darf gespielt werden. Foto: dpa/Michael

Keine Generalabsage: Im Handball darf gespielt werden. Foto: dpa/Michael

Keine Generalabsagen, sondern ein System, das auf Freiwilligkeit beruht: Diese Linie verfolgt der Handballverband Niedersachsen (HVN) in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Der Verband verständigte sich angesichts der steigenden Infektionszahlen in seiner Sitzung am Mittwochabend in Hannover auf neue Maßnahmen zur Gestaltung des Spielbetriebs in den Ober-, Verbands- und Landesligen sowie HVN-Landesklassen.

Die konkrete Regelung sieht folgendermaßen aus: Sobald der Inzidenzwert in einem Gebiet über 35 liegt, lässt der Handballverband Spielverlegungen zu, wenn einer der beteiligten Vereine diese beantragt. „Ohne große Formalien – und ohne Verlegungskosten“, versichert HVN-Präsident Stefan Hüdepohl. Der Verband orientiere sich mit den ab sofort geltenden Maßnahmen an den von den Gesundheitsämtern ermittelten Inzidenzwerten, heißt es in einer Mitteilung auf der HVN-Homepage. „Uns war wichtig, allen Beteiligten ein Höchstmaß an Planungssicherheit zukommen zu lassen, soweit das aktuell überhaupt möglich ist“, wird Hüdepohl zitiert.

Vereine sollen bis spätestens 72 Stunden vor Spielbeginn den Antrag auf Spielverlegung einreichen – und auch den Gegner informieren. Der HVN empfiehlt auch den Regionen, diese Regelungen zu übernehmen.

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