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Handballbund verlängert Pause

Die Coronazahlen sind immer noch zu hoch: Der Spielbetrieb in den 3. Ligen ruht deshalb bis mindestens 31. Januar.

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Finger weg vom Ball: Der Spielbetrieb für die Handballer und Handballerinnen in den 3. Ligen ist vorerst bis zum 31. Januar ausgesetzt. Foto: Langosch

Finger weg vom Ball: Der Spielbetrieb für die Handballer und Handballerinnen in den 3. Ligen ist vorerst bis zum 31. Januar ausgesetzt. Foto: Langosch

Die Geduld der Handballer und Handballerinnen in der 3. Liga wird auf eine weitere harte Probe gestellt. Noch am Montag hatte Andreas Tiemann, spielleitende Stelle der 3. Liga Männer, gegenüber OM online von einem „Stochern im Nebel“ gesprochen, was die Fortsetzung der Saison angeht, am Dienstagnachmittag informierte der Deutsche Handballbund (DHB) die Drittligisten darüber, dass der Spielbetrieb erst einmal bis zum 31. Januar ausgesetzt ist. Das betrifft sowohl die Männer des TV Cloppenburg als auch die Frauen der SFN Vechta und des BV Garrel.

„Der letzte Monat hat leider keine spürbare Senkung der Coronafallzahlen zur Folge gehabt und wir müssen weiterhin auf flächendeckend geöffnete Hallen warten. Bei all‘ der gesundheitlichen und gesellschaftlichen Verantwortung, die wir alle zu tragen haben, ist dieser Stillstand ein großer Verlust für den Handball. Der Spielbetrieb und das Training liegen wieder einmal brach und Planungssicherheit bleibt weiter Wunschdenken“, heißt es in dem Schreiben, das Melanie Prell, in der DHB-Geschäftsstelle für den Bereich „Spielbetrieb und Recht“ zuständig, an die Drittligaklubs versendet hat.

Des Weiteren teilt Prell dort mit, dass die Spielkommission 3. Liga sich zur aktuellen Situation ausgetauscht habe und keine realistische Chance sehe, Anfang Januar den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Das Präsidium und der Vorstand hätten gemeinsam beschlossen, ihren Beschluss vom 30. Oktober zu verlängern und den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga nicht nur bis zum Jahresende 2020, sondern darüber hiaus bis zum 31. Januar 2021 weiterhin auszusetzen.

Außerdem kündigt Prell an, den Vereinen einen aktuellen Hygieneleitfaden zukommen zu lassen, welcher einen zusätzlichen Absatz zum Trainingsbetrieb beinhalten wird. Damit könnten die Vereine ihr bestehendes Hygienekonzept erweitern und so eventuell für eine Hallenöffnung beim Halleneigner/bei der zuständigen Behörde argumentieren.

Unterdessen möchte die Spielkommission 3. Liga eine Teststrategie für den Spielbetrieb entwickeln und sie spätestens Anfang Januar den Vereinen vorstellen.

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