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Handball: Vechta und Garrel spielen in der Nordstaffel

Die Frauen des BV Garrel und von SFN Vechta kehren gemeinsam in die Nordstaffel der 3. LIga zurück. Sie freuen sich auf schöne Derbys. Die weitesten Reisen führen in den Großraum Kiel.

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Bald fliegt sie wieder: Svenja Ruhöfer - eine Garrelerin im Trikot von SFN Vechta. Foto: Schikora

Bald fliegt sie wieder: Svenja Ruhöfer - eine Garrelerin im Trikot von SFN Vechta. Foto: Schikora

Schöne Derbys, aber auch einige weite Reisen in den hohen Norden: SFN Vechtas Handballerinnen treten nach zwei Jahren in den Staffeln West bzw. Nordwest in der kommenden Saison wieder in der Nord-Gruppe der 3. Liga an - ebenso wie der BV Garrel. Das geht aus der Staffeleinteilung hervor, die der Deutsche Handballbund (DHB) jetzt veröffentlicht hat.

Vechta trifft in der „Staffel A“ auf die alten Rivalen Garrel, VfL Oldenburg II, Werder Bremen II und TV Oyten. Hinzu kommen drei Gegner aus dem Raum Hamburg (Alstertal, Buxtehude II, Henstedt-Ulzburg) sowie vier aus dem Großraum Kiel (Owschlag, Mönkeberg, Altenholz, Wattenbek) – verbunden mit vier Reisen von 250 bis 280 Kilometern. Gegen Wattenbek gibt es dabei ein Wiedersehen mit Mette Müller und Ute Zimmermann, die dort inzwischen spielen.

„Wir freuen uns auf viele Derbys, hoffentlich mit Zuschauern“, sagt SFN-Trainer Kai Freese. Einziger Wermutstropfen: Die Ibbenbürener SpVgg und die Hannoveraner Teams spielen in einer anderen Staffel. Die Saison wird zudem hart: Von den 70 Drittligisten steigen 22 in die Oberligen ab.

Nach Abschluss der Punktspielserie folgen die Auf- und Abstiegsrunde. Die jeweils beiden Erstplatzierten aller sechs Staffeln spielen die beiden Aufsteiger in die 2. Liga aus, die vielen Absteiger werden von den Teams auf den Plätzen sieben bis elf, beziehungsweise zwölf ermittelt. Dabei bildet die Gruppe A mit der Weststaffel C eine neue, zweigeteilte Liga. Die Ergebnisse aus der Punktspielrunde gehen mit in die Wertung ein, so dass nur drei Spiele gegen die Vertreter aus der anderen Staffel anfallen. Vier von den sechs Mannschaften müssen runter in die Oberliga. „Das ist ein Brett, wir hoffen, dass wir mindestens Sechster werden, um die Abstiegsrunde zu vermeiden. Für uns geht es in allererster Linie um den Klassenerhalt. Alles darüber hinaus nähmen wir gerne mit“, sagt Jonas Kettmann aus dem BVG-Teammanagement. „Ich wäre aber lieber in die Weststaffel gekommen, der Norden scheint mir stärker.“

Neu orientieren: Auf Kim Schilling (grünes Trikot) und den BV Garrel kommen in der nächsten Saison einige neue Gegner zu. Auf Borussia Dortmund II (wie hier im einzigen Heimspiel der vorigen Spielzeit) wird der BVG in der Punktspielrunde nicht mehr treffen. Foto: LangoschNeu orientieren: Auf Kim Schilling (grünes Trikot) und den BV Garrel kommen in der nächsten Saison einige neue Gegner zu. Auf Borussia Dortmund II (wie hier im einzigen Heimspiel der vorigen Spielzeit) wird der BVG in der Punktspielrunde nicht mehr treffen. Foto: Langosch

Am kommenden Dienstag bittet Coach Peter Kalafut seine Schützlinge zum Trainingsauftakt. Der neue Trainer baut zwar auf ein stabiles Gerüst auf, aber angesichts dreier externer Neuzugänge und einiger A-Juniorinnen, die in den Kader aufrücken, liegt eine Menge Arbeit vor ihm.

Mit Lisa-Marie Fragge (vom VfL Oldenburg), Lisa Noack (zurück von  SFN Vechta) und Torhüterin Larissa Gärdes (von Werder Bremen II) hat sich der BVG punktgenau verstärkt, die Nachwuchskräfte Dina Reinhold, Sophie Solomachin, Kaya Schilling, Lotta Stolle, Julia Schwarte sowie Torhüterin Clara Fette bringen zudem Qualität mit. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, findet Kettmann. „Wenn sich die Mannschaft schnell findet und wir keine großen Ausfälle haben, dann haben wir alle Chancen auf einen Platz unter den ersten sechs.“

Das große Problem des BV Garrel in der Vorbereitung sind die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten. Die angestammte Trainingsstätte, die Garreler Sporthalle, ist aktuell wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Unter anderem wird ein komplett neuer Boden verlegt.

Der Saisonstart steht noch nicht genau fest. Vorgesehen ist das letzte August- oder erste Septemberwochenende. Darüber entscheidet ein Votum unter den Vereinen.

3. Liga Frauen 2021/22, Staffel A

  • Buxtehuder SV II
  • BV Garrel
  • HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen
  • HSG Mönkeberg-Schönkirchen
  • SFN Vechta
  • SC Alstertal-Langenhorn
  • SV Henstedt-Ulzburg
  • SV Werder Bremen II
  • TSV Altenholz
  • TSV Wattenbek
  • TV Oyten
  • VfL Oldenburg II
  • (Insgesamt treten 70 Teams in sechs Staffeln an. 22 steigen am Ende der Saison in die Oberligen ab)

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