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Handball: Oberligisten wollen eine Einfachrunde spielen

Wie soll es weitergehen in der Corona-Saison? Der Landesverband HVN hat darüber mit den Vereinen diskutiert. Auch ein Abbruch ist für die Klubs kein Tabu.

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Hart bedrängt: Charlotte Westermann vom Oberligisten GW Mühlen. Foto: Schikora

Hart bedrängt: Charlotte Westermann vom Oberligisten GW Mühlen. Foto: Schikora

Wie geht es weiter in den heimischen Handball-Ligen? Darüber diskutierten die Vereinsvertreter der Ober- und Verbandsligen jetzt mit dem Spielausschuss des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) in mehreren Online-Konferenzen. Das Ergebnis war eindeutig: Das Gros der Vereine favorisiert eine Fortsetzung der Saison in Form einer Einfachspielrunde, also ohne Rückrunde. Die Spiele, die bislang ausgetragen wurden, sollen berücksichtigt werden. Das teilte der HVN mit.

Anfang 2021 soll es weitere Online-Treffen geben. Frühestens danach werde der Spielausschuss unter Jens Schoof (Vizepräsident Spieltechnik) dem HVN-Präsidium konkrete Empfehlungen vorlegen. Betroffen von den Beschlüssen wären auch die Damen von GW Mühlen und dem TV Dinklage, die in der Oberliga West spielen. Die Planung könnte aber auch Modellcharakter für die Landesligen haben.

Wie die Einfachrunde konkret aussehen soll, ist laut Schoof noch offen. Ob es nach der Runde noch Playoff-Spiele um Auf- und Abstieg geben wird, hängt wohl auch davon ab, wann die Corona-Regeln wieder einen regulären Trainings- und Spielbetrieb zulassen. Ziel ist es laut Schoof, die Saison Ende Juni abzuschließen.

Fest steht: Einen Restart schon im Januar wird es nicht geben

Die Idee, die ersten Spiele schon für Mitte Januar anzusetzen, ist derweil vom Tisch. Nach den jüngsten Beschlüssen der Politik geht der HVN davon aus, dass die Hallen frühestens am 11. Januar wieder geöffnet werden. Und da sich die Vereine vor dem Restart des Spielbetriebs eine Trainingsphase von mindestens drei Wochen wünschen, könnten die ersten Punktspiele frühestens am 6./7. Februar stattfinden, so Schoof.

Mühlens Trainer Andreas Espelage könnte mit einer Einfachrunde gut leben. „Ich finde es gut, dass der HVN jetzt auf die Vereine hört“, sagt er. Aber auch eine von einigen Klubs ins Spiel gebrachte frühzeitige Annullierung der Saison, die dann in Form von Freundschaftsspielen fortgesetzt werden könnte, hält er je nach Entwicklung der Corona-Lage für denkbar. Das sieht auch TVD-Trainerin Maike Bocklage so. Mehr als eine Einfachrunde hält sie nicht für realistisch: „Und wenn wir auch im März nicht starten können, sollte man es gut sein lassen.“

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