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Handball: Der TVD guckt nicht mehr nach oben - SFN Vechta schon

Die Dinklager wollen am Samstag gegen Nordhorn II ihren peinlichen Auftritt gegen Teuto vergessen machen. Vechtas Topspiel in Varel steht unterdessen auf der Kippe - lesen Sie hier, warum.

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Wieder ein Heimspiel: Handballer Paul Nordlohne vom TV Dinklage. Foto: Schikora

Wieder ein Heimspiel: Handballer Paul Nordlohne vom TV Dinklage. Foto: Schikora

Der Frust war groß bei den Landesliga-Handballern des TV Dinklage, doch so ernüchternd die 24:28 (12:15)-Heimniederlage am Dienstagabend gegen die SG Teuto auch war – sie hatte auch ihr Gutes für Trainer Markus Gabler und sein Team. „Jetzt müssen wir wenigstens keine Fragen mehr zum Thema Aufstieg beantworten“, sagt Gabler.

Der Erwartungsdruck ist in der Tat erst mal weg. Und das ist aus Gablers Sicht auch gut so. „Man hat am Dienstag ganz klar gesehen, dass wir in der Verbandsliga nichts zu suchen hätten“, stellte er nüchtern fest.

Das nächste Heimspiel an diesem Samstag (19.30 Uhr) gegen die HSG Nordhorn II steht für den TVD nun erst mal im Zeichen der Wiedergutmachung, auch gegenüber den Fans, die am Dienstag im ersten Heimspiel nach dreieinhalb Monaten nur handballerische Magerkost sahen. „Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft“, sagt Gabler.

Corona und Verletzungen: Vechta hat nur acht Feldspieler und hofft auf eine Verlegung

Der zuletzt nach einer Blauen Karte (Rote Karte mit Bericht) gesperrte Jannis Südkamp ist wieder dabei, ebenso Torwart Arne Frese und Thomas Eick, der zuletzt ausgesetzt hatte.

Unklar ist noch, ob Lars Blettrup und Julian Nachtigal wieder fit genug für einen Einsatz sind. Gleiches gilt für Matthias Andreßen, der sich gegen Teuto ein Knie verdreht hat.

Das Hinspiel gewann der TVD mit 27:26 (12:12). Matthias Andreßen traf damals fünf Sekunden vor Schluss zum Sieg. Gabler warnt vor den Nordhornern (9:7 Punkte), die bislang sogar weniger Minuspunkte gesammelt haben als der TVD (13:9) und deren Spiel vom Ex-Zweitliga-Profi Bastian Riedel hervorragend organisiert wird.

In der Landesklasse Nord steht Spitzenreiter SFN Vechta am Samstag (16.00 Uhr) beim Verfolger SG Obenstrohe/Dangastermoor ein Schlüsselspiel auf dem Weg zum Aufstieg bevor – eigentlich. Denn corona- und verletzungsbedingt hat Trainer Raul Ferent nur acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Eine Verlegung ist beantragt. Ferent hofft, dass der Gegner zustimmt.

Im Süden setzt RW Damme (6.) seine Abschiedstour durch die Landesklasse schon am Freitag (20.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Schlusslicht Concordia Belm-Powe (2:22) fort.

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