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Hamburg-Marathon: Heimische Läufer genießen die neue Freiheit

Fast 50 Aktive aus dem Kreis Vechta gingen in der Hansestadt an den Start. Zum ersten Mal seit drei Jahren fand der Lauf fast ohne Corona-Beschränkungen statt.

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Gut gelaunt ins Ziel: Die Staffelläuferinnen (von links) Hanna Triphaus, Sabrina Fabig und Stephanie Tepe von SFN Vechta in Hamburg. Foto: Schröer

Gut gelaunt ins Ziel: Die Staffelläuferinnen (von links) Hanna Triphaus, Sabrina Fabig und Stephanie Tepe von SFN Vechta in Hamburg. Foto: Schröer

In der Trattoria Palermo, mitten in St. Pauli, kamen Heimatgefühle auf bei den Läufern aus dem Oldenburger Land. Lohner Waldschleicher, Lauffreunde von SFN Vechta, Einzelstarter aus Dinklage – sie alle trafen sich am Abend vor dem Hamburg-Marathon zum gemeinsamen Abendessen beim Italiener.

„Die Stimmung war genial. Der ganze Laden war voll mit Vechtaern“, berichtete Antonius Schröer: „Dazu noch St.-Pauli-Fans und Handball-Fans vom Final Four. Und Dom war auch noch in Hamburg.“

Zum ersten Mal seit drei Jahren fand der Hamburg-Marathon praktisch wieder ohne Corona-Einschränkungen statt, abgesehen von einer Maskenpflicht vor und nach dem Lauf. Und die weiter wachsende Läuferszene aus dem Kreis Vechta genoss diese neue alte Freiheit in vollen Zügen.

Perfektes Wetter und jede Menge Zuschauer an der Strecke

30 heimische Einzelstarter nahmen die Marathon- bzw. die Halbmarathon-Distanz in Angriff. Hinzu kamen vier Vierer-Staffeln von der Laufgruppe von SFN Vechta, die zuletzt einen starken Zulauf zu verzeichnen hatte. Schnellster VEC-Finisher über 42,195 Kilometer war Arben Selimaj von den Lohner Waldschleichern in 3:31:55 Stunden. Auf der halben Distanz war Michael Lüesse aus Oythe in 1:28:09 Stunden am schnellsten unterwegs.

Die schnellste Marathon-Läuferin aus dem Kreis Vechta, Kathi Stark aus Lohne (Bestzeit: 2:51:27 h), war nicht am Start, fieberte aber aus der Ferne mit und verfolgte per Tracking, wie sich die VEC-Starter durch Hamburg bewegten. „Sie hat mir zwischendurch eine Nachricht aufs Handy geschickt, dass ich die vier Stunden knacken könnte“, berichtete Antonius Schröer. Der 60-jährige Vechtaer kam am Ende in 4:14:13 h ins Ziel.

Abseits von Zeiten und Platzierungen genoss die starke VEC-Delegation auch die Atmosphäre. „Das Wetter war top. Sonne und 12 Grad, und der Wind war auch nicht so stark“, berichtete Antonius Schröer: „Und es waren überall und permanent Zuschauer an der Strecke. Am Fischmarkt standen die in Doppelreihen, da kam man fast gar nicht an die Strecke.“

Die Sieger des Marathons dürften dies nur am Rande mitbekommen haben – dafür waren sie zu schnell. Bei den Männern siegte Cybrian Kotut aus Kenia in 2:04:47. Schnellste Frau war bei ihrem Marathon-Debüt die Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw (2:17:23). Beide Zeiten bedeuteten Streckenrekord.

Waldschleicher auf Großstadt-Tour: Auch die Lohner waren mit einer großen Delegation in der Hansestadt vertreten. Foto: SchröerWaldschleicher auf Großstadt-Tour: Auch die Lohner waren mit einer großen Delegation in der Hansestadt vertreten. Foto: Schröer
Gutes Wetter, gute Laune: Ein Teil der Vechtaer Delegation in Hamburg. Foto: SchröerGutes Wetter, gute Laune: Ein Teil der Vechtaer Delegation in Hamburg. Foto: Schröer

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