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Halbmarathon für den "Kleinen Stern": Spendensumme mehr als verdoppelt

Andrea Mählmann, Marayke Zurborg und "Co." erlaufen mehr als 10.000 Euro. Zurbogs Sohn Lukas (7) begleitet die Läuferinnen auf dem Fahrrad über die gesamte Strecke.

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Tolle Truppe: Andrea Mählmann, Sarah Gehlenborg, Marta Stobba, Viktoria Hartke, Rieke Holtvogt, Maskottchen Wadim Sartison sowie Marayke Zurborg (von links) mit Sohn Lukas, der die Läuferinnen auf dem Fahrrad begleitete, brachten mit ihrem Halbmarathon eine unglaubliche Spendensumme von mehr als 10000 Euro für die Aktion „Kleiner Stern“ zusammen. Foto: Moormann

Tolle Truppe: Andrea Mählmann, Sarah Gehlenborg, Marta Stobba, Viktoria Hartke, Rieke Holtvogt, Maskottchen Wadim Sartison sowie Marayke Zurborg (von links) mit Sohn Lukas, der die Läuferinnen auf dem Fahrrad begleitete, brachten mit ihrem Halbmarathon eine unglaubliche Spendensumme von mehr als 10000 Euro für die Aktion „Kleiner Stern“ zusammen. Foto: Moormann

Andrea Mählmann war platt. Vor einem Jahr hatte sie mit ihrer Arbeitskollegin und guten Freundin, Marayke Zurborg, einen Halbmarathon als Spendenlauf zu Gunsten der Aktion „Kleiner Stern“ bestritten. Kurzerhand hatte Zurborgs Nachbartochter, Viktoria Hartke, das Duo zu einem Trio erweitert und die Drei hatten rund 4600 Euro zusammen bekommen. Zum Start ins neue Jahr 2022 gab es nun die Neuauflage – und das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen. „Wir haben noch nicht alle Spendenschweine geleert, aber wir haben die Marke von 10.000 Euro geknackt, wir sind völlig überwältigt“, sagt Andrea Mählmann. Bei der letzten „Hochrechnung“ lautete der aktuelle Stand sagenhafte 10.127,50 Euro. Und womöglich wächst die Summe noch weiter an.

Dabei waren die äußeren Bedingungen alles andere als gut gewesen. Beim Start am Sonntag um 10 Uhr an der Thülsfelder Talsperre schüttete es wie aus Kübeln. „Aber davon haben wir uns natürlich nicht abhalten lassen“, erzählt Mählmann. „Möhrchen“ und ihre Mitstreiterinnen nahmen die rund 21 Kilometer dennoch in Angriff. Marayke Zurborg, Viktoria Hartke und Andrea Mählmann machten sich indes nicht allein auf den Weg. Mit Sarah Gehlenborg schloss sich eine Arbeitskollegin von Mählmann und Zurborg an. Darüber hinaus hatten sich kurzfristig Marta Stobba, frühere Teamgefährtin von Andrea Mählmann bei den Fußballfrauen des BV Cloppenburg, und deren Kollegin vom ULF, Rieke Holtvogt, gemeldet, dass sie mitlaufen wollten.

Gute Laune trotz miesen Wetters: Die Läuferinnen ließen sich die Stimmung nicht verderben. Foto: MoormannGute Laune trotz miesen Wetters: Die Läuferinnen ließen sich die Stimmung nicht verderben. Foto: Moormann

Das Sextett sollte aber noch Verstärkung erhalten. Marayke Zurborgs Sohn Lukas, gerade einmal sieben Jahre alt, begleitete die Läuferinnen über die gesamte Strecke auf seinem Fahrrad. Und dann war da noch Wadim Sartison, der als Maskottchen in einem Sternenkostüm dabei war. „Das Kostüm hatte Barbara Siedler 2019 zum 20-jährigen Bestehen des Kleinen Sterns genäht und es da schon für Wadim maßgeschneidert“, erzählt Maria Thien von der Hilfsaktion Kleiner Stern.

Mir fehlen die Worte. Es ist unglaublich, dass so viel Geld zusammengekommen ist.Maria Thien

Angesichts der Spendensumme war Thien regelrecht platt: „Da fehlen mir die Worte. Es ist unglaublich, dass so viel Geld zusammen gekommen ist. Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Ein ganz dickes Dankeschön an alle, die diesen Halbmarathon unterstützt haben. Vor allem natürlich an die Läuferinnen. Vor der Leistung und dem Einsatz kann man wirklich nur den Hut ziehen.“

Auf der Strecke kamen die Athletinnen an verschiedenen Verpflegungsstationen, etwa am Hotel Seeblick oder Golfplatz Thülsfelder Talsperre, vorbei. Diese „Boxenstopps“ hielten zwar etwas auf, aber die Zeit spielte bei diesem Halbmarathon überhaupt keine Rolle. „Netto haben wir rund zweieinhalb Stunden gebraucht“, sagt Andrea Mählmann. „Aber das ist nicht wichtig. Uns kam es darauf an, dass wir etwas für einen guten Zweck tun und dass wir alle durchhalten.“

Fast geschafft: Kurz vor dem Ziel war noch Zeit und Gelegenheit für ein gemeinschaftliches Selfie. Foto: MählmannFast geschafft: Kurz vor dem Ziel war noch Zeit und Gelegenheit für ein gemeinschaftliches Selfie. Foto: Mählmann

So kam es dann auch. Die sechs Läuferinnen mit „Kradmelder“ Lukas erreichten geschlossen das Ziel und ließen dort die Aktion mit einer kleinen Feier ausklingen.

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