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GW Mühlen freut sich: Endlich wieder Handball vor Fans

Im schweren Heimspiel gegen Wilhelmshaven dürfen zum ersten Mal in diesem Jahr Zuschauer auf die Tribüne. Der TV Dinklage reist derweil mit Sorgen nach Hollenstedt.

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Entwischt: Mühlens Paula Zerhusen. Foto: Schikora

Entwischt: Mühlens Paula Zerhusen. Foto: Schikora

Es ist eine Premiere für Thomas Kowalski: Schon seit Mitte Januar sitzt der erfahrene Handballtrainer wieder bei den Oberliga-Damen von GW Mühlen auf der Bank, doch das Heimspiel an diesem Samstag (19.00 Uhr) gegen den Tabellendritten Wilhelmshavener HV ist für ihn das erste vor Zuschauern.

Nach der Lockerung der Corona-Regeln dürfen unter 3G wieder Fans auf die Tribüne. Da es in der Mühlener Halle keine klassischen Sitzplätze gibt, gilt allerdings eine FFP2-Maskenpflicht auch am Platz. „Das geht bei uns leider nicht anders“, sagt Kowalski.

Sportlich hofft er nach zuletzt fünf Niederlagen auf ein Erfolgserlebnis. Die Partie gegen Wilhelmshaven bildet den Auftakt einer Serie von vier Heimspielen in Folge. „Ich will gar nicht den Wahnsinnsdruck aufbauen. Aber klar ist auch, wenn wir im Abstiegskampf noch was erreichen wollen, müssen wir langsam mal Punkte auf die Habenseite bringen“, sagt der Coach.

„Ich bin mal gespannt, mit welcher Truppe ich da am Samstag hinfahre“TVD-Trainerin Maike Bocklage

Helfen könnte dabei, dass Mühlen auch angesichts der Ausfälle von Anna-Maria Bünker (Nacken), Charlotte Westermann und Fiona Hartke (beide krank) klarer Außenseiter ist. Das Hinspiel verlor Mühlen allerdings nur knapp mit 27:29 (10:18).

Der TV Dinklage reist unterdessen nach der ärgerlichen 29:31-Niederlage gegen Osnabrück am Samstag (19.00 Uhr) mit gemischten Gefühlen zum Duell beim punktgleichen Tabellennachbarn TuS Jahn Hollenstedt (beide 15:15). Corona- und verletzungsbedingt drohen wieder diverse Ausfälle.

„Ich bin mal gespannt, mit welcher Truppe ich da am Samstag hinfahre“, sagt Trainerin Maike Bocklage: „Aber wir machen das Beste draus. Ein paar Punkte brauchen wir ja auch noch, um ganz entspannt zu sein. Und ich liege auch lieber auf Platz fünf als im Niemandsland da unten.“

Maike Bocklage hat den Gegner beim jüngsten 32:26-Coup in Hude gesehen und staunte über einen „dynamischen Rückraum“. Das Hinspiel endete 29:29 (17:14).

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