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GW Mühlen erneut dicht dran, aber wieder kein Sieg

Die Oberliga-Handballerinnen zogen gegen die SG Findorff mit 28:31 den Kürzeren und haben nun 3:11 Punkte auf dem Konto.

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Selber werfen oder noch mal passen? Mühlens Anna-Maria Bünker gegen Findorff. Foto: Schikora

Selber werfen oder noch mal passen? Mühlens Anna-Maria Bünker gegen Findorff. Foto: Schikora

Sie waren wieder dicht dran, aber am Ende gab es erneut nichts Zählbares: Die Handballerinnen von GW Mühlen warten weiter auf ihren zweiten Saisonsieg in der Oberliga Nordsee – und nach der jüngsten 28:31 (17:20)-Niederlage gegen die SG Findorff droht den Grün-Weißen ein längerer Aufenthalt in der Gefahrenzone der Liga. Ein Punktekonto von 3:11 dürfte eine erhöhte Alarmbereitschaft zur Folge haben. Mühlens Trainer Andreas Espelage hält grundsätzlich fest: „Es steht uns noch viel Arbeit ins Haus.“

Am 28:31 gegen Findorff hatte der GWM-Coach zu knabbern. „Es ist so langsam echt nervig, dass wir in den Spielen immer mithalten können, aber am Ende eines Spiels so oft mit leeren Händen dastehen“, sagte er und ergänzte: „Wie dicht wir eigentlich dran sind, zeigt ja unser Torverhältnis, aber das hilft uns leider nichts.“ Nur einmal verlor sein Team mit vier Toren Differenz, einmal mit zwei Treffern sowie jetzt zum dritten Mal mit drei Toren Unterschied.

Wie schon beim jüngsten Remis in Neerstedt (26:26) verschlief Mühlen den Start, nach nur 90 Sekunden hieß es 0:3. GWM erholte sich aber schnell und kämpfte sich zurück. Auf den ersten Ausgleich (5:5/6.) folgte eine 12:10-Führung (16.). Espelage musste danach allerdings mit ansehen, wie „wir unsere Abwehr nicht richtig ans Arbeiten bekommen haben“. In Kombination mit einer kurzzeitigen Flaute im Angriff (kein Tor ab der 25. Minute) fiel Mühlen auf ein 17:20 zur Pause zurück.

Nach dem Seitenwechsel wurde Mühlens Rückstand größer (18:23), aber die Moral war top. GWM glich zum 24:24 und später zum 28:28 aus. „Zu mehr wollte es aber nicht langen“, sagte Espelage. Die Abwehr stand zwar besser als in Halbzeit eins, aber das Wurfpech war ärgerlich. Mühlen traf mehrfach die Latte und die Pfosten. Ebenso ärgerlich waren die Rote Karte für Luzia Kühling (49.) und die Tatsache, dass die offene Manndeckung in der letzten Minute nicht wirklich funktionierte. „Das werden wir im Training noch mal üben müssen“, sagte Espelage und attestierte Findorff einen cleveren Endspurt.

GWM-Tore: Isabelle Bolles (14/5), Anna-Maria Bünker (4), Alina Schillmöller, Antonia Böckmann, Madeline Matos Ferreira, Charlotte Westermann (alle 2), Luzia Kühling, Alina Gläser (je 1).

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