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Gute Leistung, aber keine Punkte für den TVC

Cloppenburgs Drittligavolleyballfrauen verlieren beim USC Münster II mit 0:3. Fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen.

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Vergebliches Recken und Strecken: Oleksandra Illyushko (Mitte) und Polina Bizhko wehrten sich mit dem TVC gegen den USC Münster nach Kräften, verloren aber mit 0:3. Archivfoto: Langosch

Vergebliches Recken und Strecken: Oleksandra Illyushko (Mitte) und Polina Bizhko wehrten sich mit dem TVC gegen den USC Münster nach Kräften, verloren aber mit 0:3. Archivfoto: Langosch

Das Ergebnis klingt ernüchternd, aber ein näheres Hinsehen lohnt sich auf jeden Fall. Auf der anderen Seite steht für die Volleyballerinnen des TVC Cloppenburg nach ihrem Auswärtsspiel beim USC Münster II ein deutliches 0:3 (21:25, 21:25, 20:25) zu Buche. Durch diese fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen steckt die Mannschaft von Trainer Fabio Bartolone weiter ziemlich tief im Abstiegskampf der Dritten Liga West fest.

Aber auch, wenn sich das Ergebnis eindeutig liest, boten die Gäste eine gute Leistung. „Wir haben uns in vielen Punkten im Vergleich zu den Wochen zuvor erheblich verbessert, aber es hat dennoch nicht gereicht“, meinte Trainer Fabio Bartolone. „Wir haben wirklich nicht schlecht gespielt, aber man muss einfach anerkennen, dass Münster besser war“, ergänzte Christine Tabeling.

  • USC Münster II – Cloppenburg 3:0
  • 1. Satz: 25:21 (23 min)
  • 2. Satz: 25:21 (25 min)
  • 3. Satz: 25:20 (25 min)
  • Cloppenburg: Jule Lampe, Ilona Dacevic, Oleksandra Illyushko, Polina Bizhko, Janna Eilers, Marita Lüske, Christine Tabeling, Maria Paulat, Mariia Petrenko, Maris Brock.
  • Wertvollste Spielerin: Gold: Ines Bathen (USC Münster II), Christine Tabeling (TVC).
  • Zuschauer: 38.
  • Nächstes TVC-Spiel: Am kommenden Samstag, 28. Januar, von 18 Uhr an gegen zu Hause gegen den VC Olympia Münster II.

Die Außenangreiferin war in der Begegnung mit der USC-Zweiten als Libera zum Zuge gekommen, da Lisa Walden, ansonsten die TVC-Stammkraft auf diesern Position aus familiären Gründen die Fahrt nach Westfalen nicht angetreten hatte. Tabeling überzeugte indes in ihrer ungewohnten Rolle. „Tine war eine der postiiven Überraschungen bei uns“, meinte Bartolone. Mit diesem Urteil stand der Cloppenburger Coach nicht allein, Tabeling wurde auch zur wertvoll-sten Spielerin (MVP) ihrer Mannschaft gekürt.

Dennoch reichte es nicht für die Cloppenburgerinnen. Sie belohnten sich für ihren guten Auftritt nicht. Im Hinspiel hatten sie gegen ein – allerdings stark ausgedünntes – Aufgebot der Münsteraner Zweitvertretung noch deutlich mit 3:0 gewonnen.

Im Rückspiel in der Halle Berg Fidel ging der TVC leer aus. „Wir haben aber in allen drei Sätzen gut mitgehalten, aber am Ende, in den entscheidenden Momenten haben wir die Punkte nicht gemacht“, haderte Coach Bartolone ein wenig. Im ersten Durchgang waren die Gäste nach einem 8:8 zu Beginn auf 8:15 zurückgefallen, aber sie kämpften sich wieder bis auf 15:17 heran. Aber die „Unabhängigen“ hatten den längeren Atem und siegten nach 23 Minuten mit 25:21.

Die beiden folgenden Sätze verliefen ähnlich. Im zweiten Abschnitt lag der TVC sogar mit 14:9 vorne, gab die Führrung aber her. Bis zum 20:20 war alles offen, bevor die Gastgeberinnen mit 25:21 dies 2:0-Führung sicherstellten. Im dritten Satz lag der USC von Beginn an vorn. Cloppenburg hielt zwar lange den Anschluss und schnupperte ein wenig an der Wende, als der TVC von 16:22 auf 18:22. Mit dem zweiten Matchball zum 25:20 machte Münster aber den Sack zu.

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