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Grote neuer Trainer in Osnabrück

Der Bremer tritt beim Fußball-Zweitligisten die Nachfolge von Daniel Thioune an. Zuletzt trainierte er im Nachwuchsbereich von Werder.

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Tritt in große Fußstapfen: Osnabrücks neuer Trainer Marco Grote. Foto: Lange

Tritt in große Fußstapfen: Osnabrücks neuer Trainer Marco Grote. Foto: Lange

Der VfL Osnabrück hat den Nachfolger von Erfolgscoach Daniel Thioune gefunden: Marco Grote wird Trainer der Niedersachsen und soll den Aufsteiger von 2019 weiter in der 2. Fußball-Bundesliga etablieren. Der 47-Jährige erhält bei den Lila-Weißen einen Zweijahresvertrag, wie der Verein gestern mitteilte. Wie Thioune, der zum Hamburger SV wechselte, sammelte auch Grote vor seinem Engagement beim VfL hauptsächlich Erfahrungen im Nachwuchsbereich. Bis vor Kurzem hatte er die U 19 von Werder Bremen trainiert, der VfL ist seine erste Station als Cheftrainer im Profifußball.

„In den persönlichen Gesprächen mit Marco Grote hat er uns unter anderem mit seiner hohen Fachkompetenz überzeugt“, sagte der Osnabrücker Sportdirektor Benjamin Schmedes. „Seine Vorstellung von Fußball und Ideen zur Weiterentwicklung von Spielern passt zu unserem Anforderungsprofil und unserer Mannschaft.“

Grote hatte die Bremer U 19 seit 2016 trainiert – und das durchaus erfolgreich. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs wegen der Coronavirus-Pandemie führte seine Mannschaft die Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga an. Grote war seit 2008 in verschiedenen Funktionen im Nachwuchsbereich der Bremer tätig.

Am Montag soll er offiziell vorgestellt werden

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung beim VfL mit einer entwicklungsfähigen Mannschaft in der 2. Bundesliga“, sagte Grote. „Hier in Osnabrück ähnelt mein Auftrag dem in Bremen: Spieler weiterentwickeln und erfolgreichen Fußball spielen. Dabei verstehe ich mich als absoluten Teamplayer, der sowohl das Funktionsteam, die Spieler selbst aber auch die Kollegen aus dem Leistungszentrum stark in die tägliche Arbeit einbinden wird.“

Am Montag soll Grote auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden. Schon zuvor will er sich mit der Mannschaft und dem Funktionsteam austauschen. Zudem plant er mit Schmedes den Kader für die kommenden Saison, auch eine etwaige Ergänzung des Trainerteams ist eine Option. Unter Thioune hatte der VfL in der vergangenen Saison den 13. Platz belegt und 40 Punkte geholt.

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