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Große Vorfreude auf den ersten Härtetest

Basketball-Zweitligist Rasta Vechta erwartet am Samstagabend den niederländischen Erstligisten Donar Groningen. Über 1000 Tickets sind bereits weg.

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Bereit für das erste Testspiel: das Team von Rasta Vechta. Foto: Bente

Bereit für das erste Testspiel: das Team von Rasta Vechta. Foto: Bente

Nach zwei Wochen Training mit bislang 20 Einheiten fiebern die Basketballer von Rasta Vechta dem ersten Härtetest in der „Pre-Season 22/23“ entgegen: Der Zweitligist erwartet am Samstag (27. August) den siebenmaligen niederländischen Meister und Pokalsieger Donar Groningen zum ersten von zwei öffentlichen Heim-Testspielen. Spielbeginn im Rasta-Dome ist um 19.00 Uhr. Am Freitagmittag hatte Rasta bereits 1014 Tickets für das erste Heimspiel seit dem 11. April abgesetzt. Die Dauerkarten-Inhaber haben freien Eintritt, müssen ihre Freitickets aber online aktivieren. Die Abendkasse öffnet um 18.00 Uhr.

„Die ganze Mannschaft freut sich auf dieses erste Spiel vor unseren Fans, jeder wird sein Bestes geben“, erklärt Rastas neuer Coach Ty Harrelson. Der Lucic-Nachfolger hat klare Vorstellungen vom ersten Auftritt: „Die Jungs sollen als Team spielen und wirklich bei der Sache sein.“

Am Freitag deutete alles daraufhin, dass der BBL-Anwärter in Bestbesetzung auflaufen kann – also mit den sechs Neuzugängen Jordan Johnson, Andrew Jones, Ryan Schwieger, Chavares Flanigan, Enosch Wolf und Julius Wolf. Die Vorbereitung lief bislang ohne größere Probleme in Sachen Gesundheit ab. Jones hat eine leichte Grippe, die eine kleine Trainingspause zur Folge hatte, auskuriert. Welche zwei Youngster den 12-er Kader am Samstag komplettieren, ist offen. Das Farmteam, das in die ProB Nord aufgestiegen ist, testet am Sonntag beim SC Rist Wedel.

Die Stimmung in der ProA-Mannschaft bringen Aminu und Julius Wolf auf den Punkt. Aminu, einer von vier Spielern, die nach der enttäuschenden Vorsaison in Vechta geblieben sind, sagt: „Ich freue mich sehr darauf, nach so einer langen Pause endlich wieder spielen zu können.“ Und Julius Wolf, der nach neun Jahren bei Science City Jena nach Vechta gewechselt ist, ergänzt: „Wir wollen am Samstag damit beginnen, eine Beziehung zu unseren Fans aufzubauen.“ Das Ergebnis sei zweitrangig, so Wolf: „Es geht in erster Linie darum, dass wir die Dinge, die wir uns im Training aneignen, jetzt versuchen im Spiel umzusetzen.“ Aminu sagt noch: „Wir wollen gleich mit der richtigen Einstellung und Kampfgeist in so ein Spiel gehen.“

Der Gegner dürfte Rasta einiges abverlangen. Groningen, das am vergangenen Sonntag den EWE Baskets Oldenburg mit 50:91 unterlag, spielt seit 2004 regelmäßig im Europapokal. In der vergangenen Saison folgte dann die Premiere in der „BNXT League“ mit den besten niederländischen und belgischen Klubs – Donar wurde auf Anhieb Vizemeister. Dass Rasta in der Vorbereitung auf acht Erstligisten aus Deutschland, Niederlande, Belgien und Polen trifft, kommentiert Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele so: „Wir wollen an diesen Aufgaben wachsen.“

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