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Gelungener Auftritt im Großen Garten

Die Lohnerin Katharina Stark durfte in Dresden einen 10-km-Lauf absolvieren. Inmitten eines stark besetzten Feldes zeigte sie eine ansprechende Leistung.

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Endlich wieder ein Wettkampf: Katharina Stark aus Lohne. Foto: Stark

Endlich wieder ein Wettkampf: Katharina Stark aus Lohne. Foto: Stark

Wirklich gemütlich war es nicht im Großen Garten in Dresden. Es war früh am Sonntagmorgen, der Wind blies kräftig und das Thermometer zeigte winterliche ein Grad Celsius an. Dennoch genoss Katharina Stark jeden Moment dieses besonderen Einsatzes. Kein Wunder, für die Läuferin aus Lohne war der „Invitational Citylauf Dresden“ inmitten der Corona-Krise das erste echte Rennen seit fünf Monaten. „Es hat richtig Spaß gemacht. Es war cool, dass ich dabei sein konnte“, sagte die 29-Jährige.

Auf Einladung der Veranstalter durften deutsche und internationale Topläufer in der sächsischen Landeshauptstadt an den Start gehen – im Marathon, im Halbmarathon und über 10 Kilometer. Gelaufen wurde auf einer 2,5-km-Runde im prächtigen Stadtpark „Großer Garten“ und unter strengen Hygienebedingungen. „Alle Läufer mussten einen offiziellen negativen Test vorweisen und wurden dann in

einem Athleten-Hotel untergebracht, in dem auch in verschiedenen Zeit-Slots gefrühstückt wurde“, berichtete Kathi Stark. Sie hatte sich zuvor im Lohner Testzentrum im Lohneum einem Corona-Test unterzogen.

Insgesamt gingen in Dresden 342 Männer und Frauen an den Start, davon 180 über zehn Kilometer. Kathi Stark musste im B-Lauf antreten – am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr. Doch trotz der widrigen Bedingungen lief sie ein starkes Rennen und kam in 36:49 Minuten als 24. unter 38 Frauen ins Ziel. Sie war zufrieden. „Die Felder waren schon super stark besetzt. Ich wollte eine 36 vorne stehen haben, das hat geklappt. Und das Laufgefühl war auch sehr gut“, berichtete sie. Ihren letzten richtigen Wettkampf hatte sie zuvor im Oktober 2020 beim Halbmarathon in Cuxhaven absolviert.

Ihr nächstes Ziel ist nun der Marathon am 25. April in Bernöwe bei Berlin, wo 100 Starter zugelassen sind. Bei ihrem dritten Marathon hofft sie, ihre Bestzeit (2:52 h) unter 2:50 Stunden zu drücken: „Aber ich weiß nicht, ob das da schon möglich ist.“

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