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Garrels Handballfrauen gewinnen Verfolgerduell

Drittligist BVG besiegt im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel den TSV Altenholz mit 29:22. Neu-Coach Kettmann „fällt Stein vom Herzen“

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Tor beim Drittligadebüt: Dina Reinhold markierte den Treffer zum 29:22-Endstand. Foto: Langosch

Tor beim Drittligadebüt: Dina Reinhold markierte den Treffer zum 29:22-Endstand. Foto: Langosch

Die Handballfrauen des BV Garrel bleiben in der Gruppe A der 3. Liga oben dabei. Mit einem auch in der Höhe verdienten 29:22-Erfolg (16:12) setzten sie sich im Verfolgerduell gegen den TSV Altenholz durch und festigten damit den zweiten Tabellenplatz. Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg gab sich bei den SFN Vechta indes keine Blöße und verteidigte mit einem 34:30 den ersten Rang.

Im ersten Spiel unter der Regie von Jonas Kettmann, der vor rund einer Woche von Peter Kalafut den Trainerposten übernommen hatte, wirkten die Garrelerinnen wie befreit und sprühten förmlich vor Spiellaune. Allerdings brauchten sie gegen eine starke Altenholzer Mannschaft lange, um sich entscheidend abzusetzen. Erst beim 22:16 nach 43 Minuten zeichnete sich definitiv ab, dass sich die Gastgeberinnen durchsetzen würden.

  • BV Garrel - Altenholz 29:22
  • BV Garrel: Julia Thoben-Göken, Larissa Gärdes, Clara Fette – Melanie Fragge (6/3), Isabel Gerken (4), Lisa Noack (4), Sophie Solomachin (4), Ann-Kathrin Frangen (3), Lotta Stolle (3), Robyn Rußler (2), Johanne Fette (1), Lara-Sophie Meyer (1), Dina Reinhold (1), Kaya Schilling, Julia Schwarte.
  • Zuschauer: 173.
  • Nächstes TVC-Spiel: Am Samstag (6. November) von 19.30 Uhr an bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen.

Gleichwohl diktierte der BVG von Beginn an das Geschehen. Die Überlegenheit schlug sich auch rasch auf der Anzeigentafel nieder. Aus einem 3:3 (6.) machte Garrel ein 6:3 (9.) und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. Altenholz kam nur noch einmal bis auf ein Tor heran, aber das 9:10 (19.) war eher für die Gastgeberinnen, eine Schüppe draufzulegen als für die Altenholzerinnen, die Partie zu drehen. Mit vier Treffern in Folge enteilten die Garrelerinnen auf 14:9 (23.) und nahmen eine solide 16:12-Führung mit in die Halbzeitpause.

Trainer Jonas Kettmanns Idee, zu einer offensiveren 5:1-Deckung anstelle einer 6:0-Variante zurückzukehren, sollte sich bezahlt machen. Vor allem im zweiten Durchgang störte Sophie Solomachin als vorgezogene“Abfangjägerin“ den TSV-Spielaufbau empfindlich und eroberte eine Reihe von Bällen. Außerdem steigerte sich Torhüterin Larissa Gärdes, die nach der Pause zum Zuge kam, enorm. „Ich bin schlecht in die Partie reingekommen, aber dann lief es immer besser“, meinte die Keeperin, die sich – wie die gesamte Mannschaft – unbändig über den Erfolg freute: „Es war nach dem Trainerwechsel etwas unruhig, wir standen unter Druck. Umso wichtiger war es uns, ein Zeichen zu setzen – und das ist uns gelungen.“

Beim 18:16 (38.) hatte Altenholz letztmals Anschluss, mit einem 4:0-Lauf zum 22:16 (44.) sorgte Garrel für klare Verhältnisse. „Mir fällt ein Stein vom Herzen. Das war ein richtig gutes Spiel von uns“, meinte Trainer Kettmann, der alle 15 Akteurinnen seines zur Verfügung stehenden Kaders einsetzte, nach dem zumindest in der Höhe nicht unbedingt erwarteten Sieg. „Wir haben eine echt geile Mannschaft, es macht wahnsinnig viel Spaß, mit den Mädels zu arbeiten.“

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