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Garrels Frauen mit Harakiri-Handball ins Verfolgerduell

Drittligist BVG hat den TSV Altenholz zu Gast. Einige Spielerinnen drohen erkrankt auszufallen.

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Durchsetzungsvermögen gefragt: Melanie Fragge (schwarzes Trikot, im Spiel beim VfL Oldenburg II) erwartet mit dem BV Garrel heute den TSV Altenholz zum Verfolgerduell. Foto: Langosch

Durchsetzungsvermögen gefragt: Melanie Fragge (schwarzes Trikot, im Spiel beim VfL Oldenburg II) erwartet mit dem BV Garrel heute den TSV Altenholz zum Verfolgerduell. Foto: Langosch

Die Trennung von Trainer Peter Kalafut in der vorigen Woche hat bei den Handballerinnen des BV Garrel nicht mehr lange nachgehallt. „Wir haben am Dienstag noch kurz darüber gesprochen, aber nun haben wir das Thema zu den Akten gelegt“, sagt Jonas Kettmann, der nun das sportliche Sagen beim BVG hat. Die ganze Konzentration liegt auf dem nächsten Heimspiel gegen den TSV Altenholz (heute, 17 Uhr).

Tatsächlich waren die Garrelerinnen auch gut beraten, sich nicht mit der Vergangenheit zu beschäftigen, sondern den Blick nach vorn zu richten. Vor allem in Sachen Aufstellung tauchen einige Fragezeichen auf. „Die Erkältungs-/Grippewelle geht gut rum“, sagt Kettmann. „Ich weiß noch nicht genau, wie unser Kader aussieht.“ Lisa-Marie Fragge, Kim Schilling und Julia Thoben-Göken drohen angeschlagen auszufallen. Aber bei Lotta Stolle, die am Mittwoch vergangener Woche das Nachholspiel beim VfL Oldenburg II erkrankt verpasst hatte, stehen die Zeichen gut. „Ich gehe davon aus, dass sie wieder dabei ist“, sagt Kettmann.

Trotz der Ausfälle war der neue Coach auf der Garreler Bank mit der zurückliegenden Woche zufrieden: „Wir haben sehr gut trainiert, das hat Spaß gemacht. Die Mädels haben total Bock auf das nächste Spiel – und ich auch.“ Vom TSV weiß Kettmann, dass er ordentlich Gas gibt: „Altenholz hat eine sehr gute Mannschaft, die viel Tempo macht. Aber das können und wollen wir auch. Es wird eine intensive Partie, gut möglich, dass sogar Harakiri-Handball dabei herauskommt.“

Für beide Teams geht es um einiges: In diesem Verfolgerduell des Tabellenzweiten gegen den -vierten ist es zwar angesichts des Saisonmodus' nicht unbedingt entscheidend, dem noch verlustpunktfreien Tabellenführer, SV Henstedt-Ulzburg, auf den Fersen zu bleiben, sondern vielmehr ist es wichtig, Punkte zu sammeln, um am Ende unter den ersten Sechs zu landen und so die Meisterrunde zu erreichen und die Abstiegsrelegation zu umgehen.“

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