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Garrels A-Jugend vergibt zu viele Chancen

17:21-Niederlage gegen Werder Bremen im ersten Bundesligaheimspiel für BVG-Nachwuchs.

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Drei Tore: Julia Schwartes Treffer reichten Garrel aber nicht zum Sieg gegen Werder. Foto: Langosch

Drei Tore: Julia Schwartes Treffer reichten Garrel aber nicht zum Sieg gegen Werder. Foto: Langosch

Da war deutlich mehr drin für die A-Jugendhandballmädchen des BV Garrel. Sie verloren ihr erstes Bundesligaheimspiel gegen Werder Bremen mit 17:21 (4:10), verpassten dabei aber einen durchaus möglichen Erfolg.

Allerdings raufte sich Peter Wendeln, der den BVG-Nachwuchs gemeinsam mit Renee Verschuren trainiert, ob der Anfangsphase die Haare. Als Dina Reinold das erste Tor für Garrel erzielte, war schon mehr als ein Drittel der Spielzeit vergangen. Es war der Treffer zum 1:9, und die Gastgeberinnen mussten von Glück reden, dass Werders Mädels aus der destaströsen Anfangsphase ihres Gegners nicht mehr Kapital geschlagen hatte. „Ob es zu viel Respekt war oder Lustlosigkeit – ich weiß es nicht“, meinte Wendeln zum miesen Start.

Immerhin aber raffte sich der BVG dann auf und kam bis zur Halbzeit auf 4:10 heran. Als direkt nach Wiederbeginn die Tore Nummer fünf und sechs folgten, schien die Wende möglich. Aber dann verfielen die Garrelerinnen wieder in alte Fehler. Sie vergaben zahlreiche beste Chancen, schlossen zu früh ab, anstatt auf die passende Wurfgelegenheit zu warten und leisteten sich einige Fehlpässe. Prompt setzte sich Bremen wieder ab, nach 42 Minuten hieß es 6:15.

Diese Hypothek sollte sich als zu schwer erweisen, auch wenn das BVG-Team sich keineswegs geschlagen gab. „Vom Einsatz und der Power her war alles in Ordnung, aber solche Fehler dürfen wir uns einfach nicht erlauben“, bilanzierte Wendeln. Die Aufholjagd des BVG führte zwar zu etwas Ergebniskosmetik, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Das dritte und damit vorletzte Gruppenspiel steht für Garrel am kommenden Mittwoch an. Um 19 Uhr erfolgt der Anwurf beim punktlosen Schlusslicht, SV Henstedt-Ulzburg.

Garrel: Katharina Klein, Clara Fette – Julia Schwarte (3), Isabel Gerken (3/1), Lotta Stolle (3/1), Maylin Aumann (2), Dina Reinold (2), Emmi Bloemen (1), Kaya Schilling (1), Carolin Hegger, Sarah Schwarte, Lina Tiedeken.

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