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Fußball: Neue Coronaregeln, mehr Wechsel und keine geteilten Ligen mehr

In der kommenden Saison 2022/23 wird es im Bezirk Weser-Ems einige Änderungen geben. Die Serie startet Ende Juli mit den ersten Pokalspielen.

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Fünf Wechsel: Auch die Kreisligisten SV Peheim (rechts Tobias Bruns) und FC Sedelsberg (links Maximilian Dreyer) können in der neuen Serie mehr personelle Veränderungen während eines Spiels vornehmen. Foto: Bettenstaedt

Fünf Wechsel: Auch die Kreisligisten SV Peheim (rechts Tobias Bruns) und FC Sedelsberg (links Maximilian Dreyer) können in der neuen Serie mehr personelle Veränderungen während eines Spiels vornehmen. Foto: Bettenstaedt

Gerade erst ist die Saison im heimischen Amateurfußball zu Ende gegangenen, da beschäftigen sich die Funktionäre schon intensiv mit der kommenden Spielzeit. Die soll im Bezirk Weser-Ems Ende Juli mit den Eröffnungspartien in den verschiedenen Pokalwettbewerben starten. Eine Woche später – am 6./7./8. August – tragen die Männermannschaften dann ihre ersten Punktspiele aus.

OM-Online blickt auf die Serie 2022/23 und hat mit Siegfried Lammers (Spielausschuss Bezirk) sowie Manfred Südbeck (Spielausschussvorsitzender Kreis Cloppenburg) über die wichtigsten geplanten Neuheiten bzw. Veränderungen gesprochen.

Geteilte Ligen: In der Landesliga und den fünf Bezirksligen soll es in der neuen Runde keine geteilten Staffeln mehr geben. „Natürlich bleibt die Pandemie die große Unbekannte. Keiner weiß, was im Herbst und im Winter passiert – wir gehen die Saison aber optimistisch und offensiv an“, sagt Lammers. Für die OM-Bezirksliga soll am Staffeltag am 28. Juni in Emstekerfeld eine endgültige Entscheidung fallen. „Ich gehe aber stark davon aus, dass die Vereine eine normale Serie wollen“, so Siegfried Lammers.

Auch im Kreis Cloppenburg wird es in den diversen Klassen mit großer Wahrscheinlichkeit eine Rückkehr zum gewohnten Spielbetrieb vor Corona geben. „Wir hoffen einfach, dass uns das Virus keinen Strich durch die Rechnung machen wird“, sagt Manfred Südbeck. In den unteren CLP-Ligen sind die Staffelgrößen (2. und 3. Kreisklasse) ohnehin überschaubar.

"Es ist wichtig, dass nun alle genau wissen, wie beim Thema Corona vorzugehen ist."Manfred Südbeck, Fußballkreis Cloppenburg

Coronafälle: Klar ist schon jetzt: Der Fußball-Bezirk wird sich in der dritten Saison in Folge mit Corona auseinandersetzen müssen, die Pandemie ist noch da. „Deswegen wird es ein eindeutiges, einheitliches und vernünftiges Regeln geben“, sagt Siegfried Lammers aus Lohne.

Das sieht folgendes vor: 1. Grundsätzlich darf ein Verein ein Spiel bei fünf Fällen innerhalb eines Teams absagen. 2. Der Klub muss die Infektionen mit Schnelltests von einer unabhängigen Stelle (z.B. Testcenter oder Apotheke) oder einem PCR-Test beim Staffelleiter schriftlich nachweisen. 3. Eine Partie kann frühestens fünf Tage vor dem Termin abgesagt werden. 4. Die infizierten Akteure müssen mindestens bei der Hälfte der ausgetragenen Pflichtspiele jenes Teams, das absagt, eingesetzt worden sein.

Manfred Südbeck stimmte dem Vorschlag des Bezirksvorstandes – wie alle anderen Spielausschuss-Vorsitzenden der Kreise – jüngst zu. „Es ist wichtig, dass nun alle genau wissen, wie beim Thema Corona vorzugehen ist. In der vergangenen Saison war das noch nicht so.“

Auswechslungen: Beim Thema Wechselkontingent wird es Veränderungen geben, die von der Landesliga an abwärts in den einzelnen Kreisen ähnlich sein dürften: „Die Tendenz geht klar dahin, dass in Zukunft fünfmal gewechselt werden darf“, sagt Siegfried Lammers. Damit folgt der Amateurbereich verspätet dem Profifußball: Vor dem Re-Start der Bundesliga Mitte Mai 2020 hatten die Verantwortlichen die Anzahl der erlaubten Auswechslungen von drei auf fünf erhöht. Damit wollte man nach der Corona-Pause die Gesundheit der Spieler schützen. Nach den positiven Rückmeldungen aus den Klubs bleibt man nun bei der Regelung.

Auch im Kreis Cloppenburg soll diese eingeführt werden – zumindest in den meisten Ligen. Eine Ausnahme bildet die 3. Kreisklasse. Manfred Südbeck: „Hier haben die Teams aufgrund der kleinen Kader zumeist gar nicht die Möglichkeit, fünfmal zu wechseln. Daher bleibt alles beim Alten.“

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