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Fußball-Landesliga: Nullnummer vom SV Bevern

Das Team von Trainer Simon Wehming kam gegen den VfR Voxtrup nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. "Das war ein lauer Sommerkick", sagte der Coach.

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Gegen zwei Voxtruper: Beverns Kapitän Sascha Thale (Mitte) versucht sich durchzusetzen. Foto: Wulfers

Gegen zwei Voxtruper: Beverns Kapitän Sascha Thale (Mitte) versucht sich durchzusetzen. Foto: Wulfers

Bevern - Voxtrup 0:0. Die Fußballer des SV Bevern bleiben in der Landesliga weiter ohne Niederlage, aber nach zwei Spielen eben auch ohne Sieg. Gegen den VfR Voxtrup reichte es nach einer restlos enttäuschenden Vorstellung nur zu einem torlosen Unentschieden.

„Was für ein Gegurke“. Ein bedienter Beverner Fan brachte die Leistung der Gastgeber beim Verlassen des Stadions auf drastische Art zum Ausdruck, traf mit seiner Analyse jedoch den Nagel auf den Kopf.

„Das war ein lauer Sommerkick. Wir haben nicht ins Spiel gefunden, waren zu hektisch und haben uns viele Fehlpässe erlaubt. Zudem war zu viel Negativität bei uns im Spiel“, meinte ein enttäuschter Beverner Trainer Simon Wehming.

Zum Spiel: Die Hausherren starteten durchaus vielversprechend, denn Sebastian Sander mit einem Kopfball (2.) und Sascha Thale, dessen Schuss nach einem perfekten Konter knapp am Tor vorbeistrich (4.), besaßen erste Möglichkeiten. Das war's dann aber auch für lange Zeit.

Während die Gäste sich in den ersten 45 Minuten nicht eine Möglichkeit erspielten, blieb Bevern in Sachen Offensive ebenfalls selten harmlos. Viele Querpässe, kaum Spiel ohne Ball: Wer das Spielgerät am Fuß hatte war zu bedauern, denn die Anspielstationen waren Mangelware. So gab's in der Pause reichlich Gesprächsbedarf, denn eigentlich konnte es in den zweiten 45 Minuten nur besser werden.

Wurde es aber nicht. Die bis dato in der Offensive nahezu nicht in Erscheinung getretenen Gäste merkten, dass den Hausherren an diesem Tag beizukommen war. Philipp Otterbach (51.) und Lukas Leopold (52.) verpassten die Gäste-Führung. Auf der Gegenseite scheiterte Sebastian Sander am glänzend reagierenden Voxtruper Schlussmann Philipp Parlow (65.). So plätschert die Partie seinem Ende entgegen und die Hausherren durften letztlich sogar noch froh sein, zumindest einen Punkt behalten zu haben. Acht Minuten vor Schluss tauchte Mathis Menzel allein vor Beverns Schlussmann Till Puncak auf, der den Schuss jedoch mit einem tollen Reflex zur Ecke klärte.

„Immerhin zu Null gespielt“, gewann der Beverner Keeper der Partie dann doch noch eine positive Seite ab.

Tore: Fehlanzeige.

Bevern: Puncak, Kalvelage (75. Hoffmann), Schockemöhle, Hennig, Placke, Gerdes, Thoben, Bramscher (75. Heitgerken), Thale, Sander, Blömer.

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