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Fußball: FC Bayern München ist für BV Essen eine Nummer zu groß

Die Ü32-Fußballer schieden bei der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft in der Runde der letzten 32 Teams aus. Dennoch war es für die Mannschaft ein unvergessliches Erlebnis.

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Unvergessliches Erlebnis: Die Ü32-Kicker des BV Essen wurden von einigen „Fans“ nach Bremen begleitet. Foto: BV Essen

Unvergessliches Erlebnis: Die Ü32-Kicker des BV Essen wurden von einigen „Fans“ nach Bremen begleitet. Foto: BV Essen

Am FC Bayern München sind schon etliche Mannschaften gescheitert. In jener langen Liste sind seit vergangenem Samstag auch die Ü32-Fußballer des BV Essen zu finden. Bei der 16. Auflage des Deutschen Altherren-Supercups – der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft – mussten sich die Essener dem AH-Team des Rekordmeisters in der Runde der letzten 32 Mannschaften mit 0:3 geschlagen geben. „Auch wenn bei den Bayern die großen Namen fehlten, waren sie eindeutig zu stark für uns“, sagt BVE-Kicker und Altherren-Vorstandsmitglied Stefan Renner.

Trotz der Niederlage zog er ein rundum gelungenes Fazit: „Das Turnier war top organisiert und das Niveau bei den Spielen sehr hoch“, so Renner. „Wir sind froh, dass wir dabei sein durften.“ Letztendlich belegten die Essener in dem 64-köpfigen Teilnehmerfeld einen guten 29. Platz. Den Titel sicherte sich Hertha BSC durch einen 3:0-Endspielerfolg über den SC Victoria Hamburg. Bayern verlor das Elfmeterschießen um Platz 3 mit 4:5 gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (Baden-Württemberg).

Auf der Sportanlage des Blumenthaler SV (Bremen) hatte es der BV Essen, der kurzfristig auf die an Corona erkrankten Fabian Renner und Niklas Thoben verzichten musste, am Freitag im ersten Spiel der Gruppe C mit dem 1. Traber FC Mariendorf (Berlin) zu tun. Dank eines Treffers von Daniel Palmer gewann das Team die Partie mit 1:0. Palmer erhielt dafür am Samstagabend bei der Siegerehrung einen Ball und eine Urkunde, weil er das 1.700 Tor in der Geschichte des Wettbewerbs erzielt hatte.

„Dass wir mal auf Gras und mal auf Kunstrasen spielen mussten, war schon schwierig“Stefan Renner, BV Essen

Nach einem torlosen Remis gegen TuRa Bremen ging es am Samstagmorgen im Spiel gegen BW Mintard um den Einzug ins 1/16-Finale. Hier brachte Marco Feldhaus Essen mit 1:0 in Führung, bevor der Mannschaft aus dem Ruhrgebiet kurz vor dem Abpfiff noch der 1:1-Ausgleich gelang. Das reichte dem BVE jedoch, um als Zweiter hinter Bremen den Sprung in die K.o-Phase zu schaffen.

Hier war die Mannschaft gegen den FC Bayern München auf dem Kunstrasenplatz letztlich aber chancenlos. „Dass wir mal auf Gras und mal auf Kunstrasen spielen mussten, war schon schwierig“, sagt Stefan Renner.

Nach der Siegerehrung fuhren die beiden BVE-Bullis – einige „Fans“ hatten die Ü32-Fußballer wieder lautstark unterstützt – am Samstagabend schließlich wieder in Richtung Heimat. Die frisch gebackenen DM-Teilnehmer kamen genau richtig, um in die Feierlichkeiten des Essener Schützfestes einzusteigen, die noch bis Montag andauerten.

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