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Fußball-Auftakt: Sportliche Rivalität und viel Emotionen

SV Bevern gegen BV Essen lautet die am Sonntag ab 15 Uhr mit Spannung erwartete Begegnung zum Auftakt der Fußball-Landesligasaison.

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Augen zu und durch: Paul Tepe (links im Duell mit Andreas Lampe) gewann mit dem SV Bevern 4:0 beim SV Molbergen. Am Sonntag geht‘s gegen den BV Essen. Foto: Wulfers

Augen zu und durch: Paul Tepe (links im Duell mit Andreas Lampe) gewann mit dem SV Bevern 4:0 beim SV Molbergen. Am Sonntag geht‘s gegen den BV Essen. Foto: Wulfers

Der Versuch, die Partie als ein ganz normales Punktspiel herunterzuspielen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt: SV Bevern gegen BV Essen, das verspricht sportliche Rivalität und jede Menge Emotionen.

Das weiß natürlich auch Beverns neuer Trainer Olaf Blancke, der den BVE bei dessen 0:1-Pokalniederlage in Thüle unter die Lupe nahm, nur zu gut. „Da hatten sie nicht ihren besten Tag. Am Sonntag werden sie mit einer anderen Auf- und Einstellung antreten. Aber darauf sind wir vorbereitet, denn wir haben eine tolle Truppe.“ So war der SVB-Coach mit der Vorstellung seines Teams beim 4:0-Pokalerfolg in Molbergen auch allemal zufrieden. „Das haben wir souverän runtergespielt. Gerade defensiv haben wir fast nichts zugelassen. Vor allem Nico Thoben hat ein ganz starkes Spiel gemacht.“

Personell ist zudem leichte Entspannung angesagt. Kristen Bramscher ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. So fehlen einzig Louis Koopmann und Matthis Hennig. Auf die Nummer eins haben sich Olaf Blancke und Co. Peter Hölzen zudem festgelegt. „Es war eine knappe Entscheidung. Till Puncak ist die Nummer eins, Tobias Brengelmann wird in den Pokalpartien spielen.“

Der BV Essen hatte sich kurz vor Ende der Wechselperiode noch mit vier weiteren Akteuren verstärkt. „Ich habe immer betont, dass wir lange warten mit der Kaderzusammenstellung“, meinte Trainer Mohammad Nasari. Respektvoll wandte er sich dann dem kommenden Gegner zu. „Wir wissen, was uns erwartet.“ Auch wenn die fußballerischen Wurzeln bei vielen seiner Akteure nicht beim BVE liegen, freuen sich Mannschaft und Trainer auf die Partie. „So ein Derby ist für jeden Fußballer etwas Besonderes. Meine Jungs wissen schon, wie man so ein Spiel angeht.“ Allerdings kommt das Nachbarschaftsduell für Nasari reichlich früh. „Ich hätte mir das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt gewünscht, dann wären wir eingespielter. Aber es ist, wie es ist und wir werden alles reinwerfen.“ Personell stehen noch einige Probleme an, doch auch da ist der Trainer zuversichtlich. „Bei unserem Physio glühen bereits die Finger“, schmunzelt er.

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