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Furiose Lutter begeistern ihre Tischtennis-Fans

Der Oberligist ist nach zwei Siegen auf einem guten Weg zum Klassenerhalt. Ein Ziel für 2021 bleibt noch.

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100 Prozent – im Einzel: Jan Vodde und Agnius Kacerauskas (verdeckt) gewannen als Solisten am Wochenende alles. Foto: Schikora

100 Prozent – im Einzel: Jan Vodde und Agnius Kacerauskas (verdeckt) gewannen als Solisten am Wochenende alles. Foto: Schikora

Ein „unfassbares Wochenende“ liegt hinter den Tischtennis-Herren vom TuS Lutten – so beschrieb Kapitän Jan Vodde das Geschehen. Der Oberligist gewann am Wochenende seine Spiele beim SC Hemmingen mit 7:3 und überraschend auch gegen Hannover 96 mit 6:4.

Damit ist Lutten auf den siebten Tabellenplatz vorgestoßen. Das Ziel Klassenerhalt rückt näher – vielleicht sogar ohne den Umweg Relegation. In Hemmingen musste kurzfristig Kristof Sek aus privaten Gründen passen; für ihn rückte Thuong Nguyen aus der Zweiten hoch.

Der TuS startete mit einem 0:2 in den Doppeln – aber dann ging's richtig los. Agnius Kacerauskas gewann wie gewohnt beide Einzel souverän. Auch der ins obere Paarkreuz gerutschte Jan Vodde siegte zweimal ohne Satzverlust; beide überragten vor allem gegen Hemmingens Topspieler Guido Hehmann. Unten waren alle Partien extrem eng. Julian Nordiek spielte 2:3 und 3:2, Thuong Nguyen, der aus beruflichen Gründen kaum trainieren kann, kämpfte sich nach Rückständen zurück und gewann beide Einzel.

Gegen Hannover war Lutten eher Außenseiter, zumal die Gäste mit ihren Top 4 kamen. Erneut gingen beide Doppel verloren, so dass beim TuS hier Überlegungen über neue Zusammensetzungen aufkommen. Aber: Im Einzel trumpften die Gastgeber erneut auf. Agnius Kacerauskas gewann wieder beide Spiele, Kristof Sek holte nach spektakulärem Finish einen Zähler gegen 96-Spitzenmann Mikael Hartstang. Die rund 40 Zuschauer waren komplett aus dem Häuschen. Sek gewann auch sein zweites Solo. Jan Vodde holte ebenfalls beide Partien und fachte die Stimmung in der Halle weiter an.

Jetzt soll auch das letzte Hinrundenspiel bei Schlusslicht BSV Braunschweig (5. Dezember) gewonnen werden. Jan Vodde: „Wir sind auf jeden Fall auf einem sehr guten Weg.“

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