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Für den VfL Oythe ist 2020 kein Spiel mehr in Sicht

Das Volleyball-Heimduell gegen BW Dingden entfällt wegen der Hallensperrung. Auch danach geht's nicht weiter.

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Aufatmen: Anne Jansens PCR-Test war negativ. Foto: Schikora

Aufatmen: Anne Jansens PCR-Test war negativ. Foto: Schikora

Das Volleyball-Jahr 2020 dürfte für den VfL Oythe vorzeitig beendet sein. Der Damen-Zweitligist wird wegen der seit vier Wochen anhaltenden und nunmehr bis zum 20. Dezember ausgedehnten behördlichen Sperrung der Antonianumhalle und des damit einhergehenden Trainings- und Spielverbots an diesem Samstag nicht gegen BW Dingden antreten. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat dem entsprechenden Antrag zugestimmt.

Auch die Oyther Spiele gegen den VCO Berlin (11. Dezember) und beim BSV Ostbevern (13. Dezember) werden aus den gleichen Gründen ins neue Jahr verlegt. Ostbevern darf zudem selbst nicht in seiner Halle trainieren und spielen. Zudem gibt es bei der VBL Überlegungen, den letzten Spieltag 2020 vom 19./20. Dezember in den Mai 2021 zu verschieben. Für Oythe würde ohnehin das Trainingsverbot als Absagegrund für das Spiel bei Fortuna Bonn am 20. Dezember weiterbestehen.

VBL will am Dienstag mit den Zweitligisten beraten

Für Dienstag (8. Dezember) wurde unterdessen eine Videokonferenz von der VBL mit den Zweitliga-Vertretern anberaumt, bei der über den weiteren Saisonverlauf gesprochen werden soll. Laut VfL-Volleyball-Obmann Matthias Schumacher gibt es bei einigen Teams Unmut. Zuletzt waren mehrere Spiele coronabedingt ausgefallen; für dieses Wochenende liegen bereits wieder vier Absagen vor.

Nach wie vor unzufrieden ist auch Oythes Trainer Ali Hobst mit der behördlich verfügten Hallensperrung. Deswegen spricht er von einem „Perspektivwechsel“ bei der aktuellen Vorgehensweise: Ein erneuter Heimrechttausch – wie mit Leverkusen – ergebe mit Dingden keinen Sinn, da man jetzt keine Aussicht mehr auf einen Wettkampf-Rhythmus habe.

Der Start 2021 ist laut Spielplan für den 9./10. Januar vorgesehen. Hier bleibt für den VfL Oythe abzuwarten, wie die Sporthallen-Situation dann aussieht. Ohne ausreichenden Trainingsvorlauf ist nicht ans Spielen zu denken. Oythe hat bisher zweimal ohne Mannschaftstraining gespielt (2:3 in Eimsbüttel, 0:3 in Leverkusen), um auf seine missliche Situation aufmerksam zu machen und Druck aus dem Terminplan zu nehmen.

Eine gute Nachricht gab es für Oythe aber doch: Zuspielerin Anne Jansen war nach einem positiven Corona-Schnelltest vor dem Leverkusen-Spiel beim anschließend vorgenommenen PCR-Test negativ; sie war zuvor also falsch-positiv getestet worden. Viel Aufregung um nichts – das Aufatmen war groß.

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