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Für Aufstiegsträume ist es noch zu früh

Die Dinklager Landesliga-Handballer haben mit dem 34:27 gegen den TV Georgsmarienhütte ihren dritten Sieg im dritten Spiel gefeiert. Trainer Gabler mahnt dennoch zur Bescheidenheit.

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Dynamisch unterwegs: Der Dinklager Jannis Südkamp im Spiel gegen „Hütte“. Foto: Schikora

Dynamisch unterwegs: Der Dinklager Jannis Südkamp im Spiel gegen „Hütte“. Foto: Schikora

Natürlich, das A-Wort ist noch strengstens verboten bei den Handballern des TV Dinklage, zumindest in der Mannschaft. Im Umfeld dagegen reifen nach dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel schon zarte Aufstiegsträume. „Nachher im Time-out kamen erste Angebote wie: Wenn ihr aufsteigt, koche ich 20 Liter Hühnersuppe für euch“, berichtete Trainer Markus Gabler schmunzelnd.

So weit ist es noch lange nicht. Dennoch: Die Stimmung ist gut bei den TVD-Männern. Kein Wunder. Mit dem souveränen 34:27 (16:10) gegen den TV Georgsmarienhütte bauten die Dinklager ihre Startbilanz auf 6:0 Punkte aus – eine Ausbeute, die ansonsten in der Landesliga nur der FC Schüttorf aufweisen kann.

Trainer Gabler war nach dem erfolgreichen Comeback im Anschluss an eine dreiwöchige Spielpause „rundum zufrieden“, warnte aber zugleich vor zu viel Euphorie. „Wir wissen das einzuordnen. Klar, gegen Bissendorf, das war gut. Aber zuletzt haben wir gegen die beiden Tabellenletzten gewonnen“, mahnte der Coach: „Wir wollen nicht zu früh durchdrehen. Nächste Woche in Nordhorn – das ist ein ganz anderer Gegner. Wenn wir 12:0 oder 14:0 Punkte haben, dann können wir uns Gedanken machen, wie es weitergeht.“

Timon Schröder wirft in den letzten 22 Minuten fünf Tore

Dennoch gab auch Gabler zu: „Es macht schon Spaß im Moment.“ Besonders freute ihn, dass es seinem Team gelungen war, den Ausfall des zuletzt überragenden Spielmachers Julian Nachtigal zu kompensieren, der mit einer Schnittverletzung an der Wurfhand bis zum Jahresende ausfällt. „Es ist schön, dass der Kader in der Breite funktioniert“, sagte Gabler.

Nach zähem Start (4:5, 5:6) setzte sich der TVD, bei dem Gerrit Hilgefort im Tor durchspielte, erst auf 17:10 ab und später von 20:16 auf 27:18 und 34:24 – die einzige Zehn-Tore-Führung. Ein Schlüssel zum Erfolg war für Gabler die Umstellung auf ein 4-2-System im Angriff, mit Michael Niehaus und dem starken Paul Nordlohne am Kreis. „Das fanden die Spieler erst nicht so gut, aber sie haben es super umgesetzt. Und Matze Andreßen hat dann seine ganze Klasse gezeigt“, berichtete Gabler.

Er wechselte früh durch. Die Spieler, die von der Bank kamen, fügten sich gut ein. Allen voran Timon Schröder (Rückraum links), der in den letzten 22 Minuten fünf Tore warf. Aber auch der A-Jugendliche Lukas Endler, der die Fans mit zwei spektakulären Treffern von Linksaußen verzückte, darunter ein Dreher.

Tore: Matthias Andreßen (7), Jannis Südkamp (6), Timon Schröder (5), Paul Nordlohne (4), Andre Grote (4/2), Michael Niehaus, Lukas Endler (je 3), Niklas Rottinghaus (2).

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