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Freude und Trauer beim Landesturnier

Die Dressur-Mannschaft des Visbeker Reitervereins holte in Rastede Gold. Und auch weitere Medaillen gingen in den Landkreis Vechta. Am Samstag wurde des Turnier vom Tod eines Pferdes überschattet.

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So sehen Oldenburger Meisterinnen aus: Die vier Amazonen des Reitervereins Visbek bei der Siegerehrung am Sonntag in Rastede. Foto: Oldenburger Landesturnier

So sehen Oldenburger Meisterinnen aus: Die vier Amazonen des Reitervereins Visbek bei der Siegerehrung am Sonntag in Rastede. Foto: Oldenburger Landesturnier

Das sechstägige Reitsport-Spektakel in Rastede nahm am Sonntagnachmittag sein Ende. Auch einige Reiterinnen und Reiter aus dem Landkreis Vechta feierten beim 72. Oldenburger Landesturnier große Erfolge. So tauchten in der Medaillenliste der Oldenburger Landesmeisterschaften im Nachgang insgesamt sieben Namen aus Vechta auf.

Am lautesten wurde im Nordkreis gejubelt: Der Reiterverein Visbek stellt den neuen Landesmeister in der Mannschaftsdressur-Kür. Carolina Brockmann, Saskia Langfermann, Sophie Debbeler und Sarah Funke ergatterten am Sonntagnachmittag die Goldmedaille. Mit 16,6 Punkten setzten sich die Visbekerinnen am Ende vor dem Reiterverein Bettingbühren (16,4) und dem Reitverein Bockhorn (15,9) durch. Und noch eine Visbekerin durfte sich über eine Medaille freuen: Dressurreiterin Greta Kotschofsky holte in der Pony-Meisterschaft Silber. Sie war in Rastede mit ihrem Pferd Mr. Paul an den Start gegangen.

Im Fahrsport wanderten noch zwei weitere Silber-Medaillen in den Landkreis Vechta. In der Disziplin Zweispänner Ponys holte sich der für den Reit- und Fahrclub Dinklage startende Bernhard Koldehoff den zweiten Platz, während der Holdorfer Daniel Kampers im Zweispänner-Pferde-Wettbewerb das zweitbeste Ergebnis erzielte. Auch die Nachwuchs-Springreiterin Martha Raupach überzeugte bei den 72. Oldenburger Landesmeisterschaften. Für die Dammerin, die in diesem Jahr auch schon mit dem Bundeskader unterwegs war, gab es in der Junioren-Meisterschaft die Bronzemedaille.

Pferd bricht bei Dressur-Wettbewerb plötzlich zusammen

Es gab in Rastede aber nicht nur Freuden-, sondern auch Schockmomente. Der Dressur-Wettbewerb am Samstag wurde vom Tod eines Pferdes überschattet. Die neunjährige Schimmelstute „Weisse Rose“ kippte beim Einreiten in der Qualifikation zur Großen Tour ganz plötzlich zur Seite um und verstarb an Ort und Stelle vor den Augen der anwesenden Zuschauer. Die Reiterin Dr. Ilka Boening aus Telgte wurde unter dem Pferd eingeklemmt. Die 51-Jährige wurde schnell befreit und zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Ursache für den Tod des Pferdes steht noch nicht fest. Es wurde noch am Abend in eine Tierklinik nach Hannover transportiert, wo eine Obduktion vorgenommen werden sollte. Auch die Offiziellen reagierten bestürzt auf den Vorfall.

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