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Falke Steinfeld beendet seine Durststrecke

Das Schlusslicht der Fußball-Landesliga hat den ersten Sieg in der Tasche: Gegen Frisia Wilhelmshaven gab es am Freitagabend ein 2:0. Der erste Erfolg der Saison kommt aus einem Grund genau richtig.

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Aktivposten beim ersten Sieg: Steinfelds Ali Kurt. Foto: Wenzel

Aktivposten beim ersten Sieg: Steinfelds Ali Kurt. Foto: Wenzel

Lange hat's gedauert, jetzt hat's geklappt: Die Fußballer von Falke Steinfeld haben ihre XXL-Durststrecke in der Landesliga beendet. Nach 14 sieglosen Spielen in Serie, nach vier Unentschieden und zehn Niederlagen, landete der Tabellenletzte endlich seinen ersten Dreier in der Saison 22/23. Falke besiegte am Freitagabend Frisia Wilhelmshaven mit 2:0 (1:0) – und das hochverdient.

Steinfeld bleibt zwar Schlusslicht, sendete aber nach diversen Enttäuschungen in den Vorwochen ein Lebenszeichen. „Läuferisch, kämpferisch und auch spielerisch war's ein toller Auftritt“, freute sich Fußballobmann Stefan Ehrenborg. Keine Frage: Besser hätte die Einstimmung für die Sportlerball-Premiere in der großen Sporthalle am Samstag nicht sein können.

Drei Spieler ragen aus starkem Team heraus

Aus einer „sehr geschlossenen Mannschaftsleistung“ (Ehrenborg) ragten drei Spieler heraus – die Innenverteidiger Louis Lahrmann und Nils Meyer sowie Ali Kurt, der auf der rechten Außenbahn sehr agil und dribbelstark unterwegs war. Die beiden Treffer für Falke erzielten Lahrmann (3., aus dem Gewühl nach einer Ecke) und Michael Michaelis (48.), der nach einem langen Pass alleine auf das Frisia-Tor zulief und dann eiskalt vollstreckte. Am Freitag zeigten die Steinfelder jene Effektivität, die lange vermisst wurde. Und endlich stand hinten die Null.

Bereits Falkes Pausenführung war verdient, da die Gastgeber auch ein leichtes Chancenplus hatten. Den zwei Gäste-Möglichkeiten (11./37.) standen drei Chancen für Jordy M'bossa (21., Latte), Michaelis (40.) sowie Maxim Repinetchii (41.) gegenüber. Frisia-Keeper Maximilian Hentrich verhinderte Schlimmeres für sein Team, das in der Vorwoche GW Mühlen mit 2:1 besiegt hatte. Hentrich parierte nach gut einer Stunde auch einen Kopfball von Nils Meyer (62.) – das hätte das 3:0 sein können. Und Wilhelmshaven? Die Gäste agierten harmlos und auch ideenlos. Falke hatte keine großen Probleme, die Führung ins Ziel zu bringen. Die beste, weil einzige Frisia-Chance nach der Pause hatte Patrick Degen (75.).

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