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Falke hilft sich lieber selbst: Zum Finale gibt's ein 7:2

Der Landesliga-Klassenerhalt war gegen Sparta Werlte nicht mehr gefährdet – und wurde anschließend ausgiebig gefeiert.

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Als Steinfeld auf Kurs kam: 1:0-Torschütze Kevin Schmietendorf (Mitte) mit Georges Baya Baya. Hinten kommt Vorbereiter Lukas Themann dazu. Foto: Wenzel

Als Steinfeld auf Kurs kam: 1:0-Torschütze Kevin Schmietendorf (Mitte) mit Georges Baya Baya. Hinten kommt Vorbereiter Lukas Themann dazu. Foto: Wenzel

Am Ende waren die Befreiung und die Last, die von den Schultern fiel, fast größer als der Siegesjubel. Das lag auch daran, dass die Landesliga-Fußballer von Falke Steinfeld an diesem letzten Spieltag den Klassenerhalt früh in der Tasche hatten. Das Team von Trainer Artur Zimmermann kam durch einen 7:2 (3:0)-Sieg gegen Sparta Werlte sicher ans Ziel. Ein Schützenfest zum Abschied – dabei hätte man angesichts der 0:4-Niederlage des Rivalen Tura Westrhauderfehn beim SV Bad Rothenfelde auch verlieren dürfen; schon nach 24 Minuten hieß es dort 4:0, was die Falke-Spieler erst in der Halbzeit erfuhren. Aber sie griffen lieber noch mal beherzt zu.

Und so gab es beim Abpfiff vor heimischem Publikum strahlende Gesichter und ein feierndes Steinfelder Team, das von Concordia Suurhusen auf der Tribüne permanent angefeuert worden war. Durch Westrhauderfehns Abstieg kann Tura II nicht in die Bezirksliga aufsteigen – jetzt rückt Suurhusen nach. „Die geben hier Gas ohne Ende“, sagte Falke-Fußballobmann „Charly“ Ehrenborg, als im Stadion die Feier mit Freibier begann. „Wir sind alle Steinfelder Jungs“, hatten die Suurhusener zuvor unter anderem gesungen, ehe sie sich nach dem Abpfiff mit den Falken verbrüderten.

Artur Zimmermann ist stolz auf seine Mannschaft

Trainer Artur Zimmermann war zugleich für erste Gruppenfotos hinter die Bande gebeten worden. Sein Bruder Andreas, diesmal gesperrt und an der Seite von Artur 90 Minuten als „Co“ an der Seitenlinie, sagte unterdessen: „Das ist ein perfekter Abschluss.“ Artur Zimmermann sah es genauso. „Besser geht es nicht“, freute sich der Chefcoach, dem seine F-Jugendspieler freudig entgegengerannt kamen – einer rief: „Gut gemacht, Artur!“ Das stimmte. Steinfeld hatte seine Chance konsequent genutzt und die schon zuvor abgestiegenen Werlter beherrscht; nach Falkes 3:0 kam der Gast zwar noch zum Anschluss, aber dann schlug der Gastgeber gnadenlos zu.

Für Artur Zimmermann war es auch eine kleine Genugtuung. Denn zwischenzeitlich, als es Zweifel am Kurs gegeben habe, sei auch die Frage gestellt worden, ob er noch der richtige Trainer sei, so Zimmermann: „Ich bin sehr froh. Ich danke meiner Familie, die immer hier war, dem Verein und dem Vorstand. Nach zwei Corona-Spielzeiten haben wir jetzt zum ersten Mal den Klassenerhalt richtig geschafft. Ich bin stolz auf die Truppe.“

Der Coach konnte zudem allen Ausscheidenden eine passende Bühne bieten, allen voran dem Kapitän und zweifachen Torschützen Paul Kosenkow, der bei seiner Auswechslung von allen Mitspielern gefeiert wurde. Auch Georges Baya Baya und Fynn Dauny durften nach ihren Toren vorzeitig raus, Joshua Heyer übernahm erfolgreich einen Elfmeter und Mazlum Sünün kam an diesem für Falke perfekten Tag noch ins Spiel.

Die Tore: 1:0 Kevin Schmietendorf (24., schöner Schuss nach überlegter Vorarbeit von Lukas Themann), 2:0 Baya Baya (27., nach tollem Solo), 3:0 Jannik Hoormann (46., Eigentor nach Heyer-Vorarbeit), 3:1 Johannes Heitgerken (50.), 3:2 Jan-Christian Meier (52., Handelfmeter), 4:2 Dauny (56., Solo ab Mittellinie nach Pass von Maxim Repinetchii), 5:2 und 6:2 Kosenkow (58./63., jeweils nach Dauny-Vorlage), 7:2 Heyer (65. Elfmeter nach Foul an Repinetchii).

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