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Entscheidung schon in der vierten Minute

Bezirkspokal: Thüles Fußballer erreichen mit einem 1:0 über Essen zweite Runde / Jan-Ole Rahenbrock trifft früh

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In die Parade gefahren: Robert Göken (rechts) bedrängt den Essener Enes Muric. Die Bezirksligakicker der SV Thüle warfen den Landesligisten BVE mit einem 1:0-Sieg aus dem Bezirkspokal. Foto: Langosch

In die Parade gefahren: Robert Göken (rechts) bedrängt den Essener Enes Muric. Die Bezirksligakicker der SV Thüle warfen den Landesligisten BVE mit einem 1:0-Sieg aus dem Bezirkspokal. Foto: Langosch

Der Fußballbezirkspokal hat bereits seine erste Überraschung. Im Erstrundenspiel setzte sich der Bezirksligist SV Thüle gestern Nachmittag mit 1:0 (1:0) gegen den klassenhöheren Landesligavertreter BV Essen durch. In einer umkämpften Partie markierte Jan-Ole Rahenbrock schon früh das entscheidende Tor (4.).

„Das war genau das, wovor ich vor dem Anpfiff gewarnt hatte“, schimpfte Essens Coach Mohammad Nasari. „Mir war klar, dass Thüle voll dagegen halten würde und wir von Anfang an hellwach sein mussten.“ Das war waren Nasaris Mannen aber nicht. Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Platzherren. Thüle machte Druck, ging sehr aggressiv zu Werke und kam schnell zur Führung. Jan-Ole Rahenbrock stand in der vierten Minute sträflich frei und hatte aus rund zehn Metern keine Mühe, den Ball flach im Tor unterzubringen. SVT-Kapitän scheiterte wenig später aus spitzem Winkel an Gästekeeper Janne-Ole Kay (9.) und kurz darauf verpasste Tobias Vossmann den zweiten Treffer.

Es dauerte gut 20 Minuten, bevor die Essener das Kommando übernahmen. Bis zur ersten richtig guten Chance aber dauerte es bis zur 29. Minute, als Lucas Abel nach tollem Diagonalpass von Qendrim Krasniqi aus halb- rechter Position an Torhüter Andre Hagen scheiterte. Kurz darauf hätte es auf der anderen Seite klingeln können, aber nach Konter schloss Vossmann zu früh ab, Kay parierte den Flachschuss (32.).

#Auch, wenn sich der BVE ein Übergewicht erarbeitete, kam er nur selten zu klaren Einschussgelegenheiten, Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber ließen ziemlich wenig zu. Andererseits fehlte den Essenern der Masterplan, um sich entscheidend in Szene zu setzen. Auch aus den vielen Freistößen, die der SVT rund um seinen Strafraum verursachte, schlugen die Gäste kein Kapital.

An der Rollenverteilung änderte sich auch im zweiten Durchgang nur wenig. Essen hatte ein klares Plus, was den Ballbesitz angeht, so richtig brenzlig wurde es vor Andre Hagens Kasten aber nicht. Die besseren Chancen besaß fraglos die Elf des Trainerduos Michael Macke/Sebastian Thunert. Björn Bullermanns Freistoß aus 18 Metern bekam Kay nicht unter Kontrolle, dafür wehrte er Fabian Höhne Nachschuss klasse ab (78.).

In den Schlussminuten hätte der eingewechselte Lucas Duen alles klar machen müssen, aber dreimal brachte er nach Kontern aus bester Position den Ball nicht im Tor unter. „Das wird Lucas selbst am meisten wurmen, er wir bestimmt nicht gut schlafen“, meinten Macke und Thunert unisono und zogen nach dem Schlusspfiff zufrieden Bilanz: „Das war für uns ein schöner Härtetest für uns. Das war mit Abstand die bislang beste Leistung, die wir in der Vorbereitung gebracht haben. Jeder bei uns hat gekämpft bis zum Umfalle und alles gegeben.“ Bei aller Freude über den Einzug in die zweite Runde, die bereits am Mittwoch kommender Woche ausgetragen wird, galt das Hauptaugenmerk dem Punktspielstart am nächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen BW Lohne II. „Das ist noch wichtiger als der Pokal. Unsere Mannschaft hat gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, aber wir werden nur Erfolg haben, wenn alle mitmachen.“

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