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Emstekerfelds Fußballer holen sich den Supercup des SV Höltinghausen

Bezirksligist bezwingt im FInale den favorisierten Landesligavertreter SV Bevern mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Dimitri Wiebe verwandelt den entscheidenden Versuch.

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Großer Lohn: TuS-Kapitän Raphael Wedemeyer den Scheck über 3000 Euro für den Sieg im Finale aus den Händen von Josef Wendeln (rosa Poloshirt) und Ralf Böhmer (graues T-Shirt) aus dem Vorstand des SV Höltinghausen entgegen. Fotos: Langosch

Großer Lohn: TuS-Kapitän Raphael Wedemeyer den Scheck über 3000 Euro für den Sieg im Finale aus den Händen von Josef Wendeln (rosa Poloshirt) und Ralf Böhmer (graues T-Shirt) aus dem Vorstand des SV Höltinghausen entgegen. Fotos: Langosch

Der Supercup des SV Höltinghausen geht an die Bezirksligafußballer des TuS Emstekerfeld. Die Mannschaft von Trainer Christian Kellermann bezwang vor der stolzen Kulisse von rund 800 Zuschauern den amtierenden Landesligavizemeister SV Bevern nach einem packenden Finale mit 6:5 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:0).

Damit strich der TuS auch die opulente Prämie von insgesamt 5150 Euro ein, allein der Erfolg im Endspiel war mit 3000 Euro dotiert. Für den unterlegenen SVB bleiben unter dem Strich 2150 Euro. Im Endspiel übernahm die klassenhöhere Mannschaft von Coach Simon Wehming zwar schnell das Kommando, aber die Emstekerfelder machten ihr das Leben schwer. Mit einer großartigen kämpferischen Leistung boten die TuS-Kicker dem Favoriten Paroli. Im letzten Drittel gab es für Bevern kaum ein Durchkommen. Die Mannen um Trainer Christian Kellermann aber beschränkten sich nicht allein auf das Verteidigen, sie suchten stets die Möglichkeit, ihrerseits Nadelstiche zu setzen.

Einer davon traf den SVB schmerzhaft: TuS-Torjäger Linus Funke gewann das Laufduell gegen Torwart Till Puncak und wurde vom Schlussmann klar gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Funke sicher zur Emstekerfelder Führung. Das 1:0 spielte dem Außenseiter natürlich in die Karten. Der TuS gewann zusätzlich Sicherheit, Bevern bekam mehr und mehr Schwierigkeiten, sich vielversprechend in Szene zu setzen.

Vorentscheidung: Emstekerfelds Torhüter Christian Gaak pariert den Elfmeter von Beverns Nico Thoben.Vorentscheidung: Emstekerfelds Torhüter Christian Gaak pariert den Elfmeter von Beverns Nico Thoben.

Nach dem Seitenwechsel aber erhöhte der SV fast minütlich den Druck. Emstekerfeld schaffte es kaum noch, für Entlastung zu sorgen. Auf der anderen Seite lief der Landesligist zu unstrukturiert und einfallslos an, das Emstekerfelder Abwehrbollwerk hielt. Bei zwei, drei Kontern wäre beinahe das 2:0 gefallen.

Es spricht aber für die Beverner Moral, nicht aufzustecken und bis zum Schluss an die Chance zu glauben. „Es war ein unheimlich hartes Stück Arbeit“, meinte TuS-Coach Kellermann. „Wir haben fast nichts zugelassen, aber du kannst diese starke Beverner Offensive einfach nicht komplett ausschalten.“ So nutzte Sebastian Sander in der Nachspielzeit seine einzige Chance um zweiten Durchgang, um doch noch den Ausgleich zu erzielen.

Im nun fälligen Elfmeterschießen aber hatte der Underdog das bessere Ende für sich. Frank Placke, Sebastian Sander und Bernd Gerdes verwandelten für den SV, Hannes Breher, Felix Tönnies und Raphael Wedemeyer zogen aber nach. Als Christian Gaak dann Nico Thobens Schuss parierte, ging das Tor zum Turniersieg für E'feld weit auf. Marco Claus brachte die Gelb-Blauen in Front, Johannes Heitgerken egalisierte noch einmal. Dimitri Wiebe war es vorbehalten, den entscheidenden Elfmeter zu versenken,. Torwart Till Puncak war zwar noch am Ball dran, schaffte es aber nicht mehr, das 6:5 zu verhindern.

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