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Elf Fragen an...

Michael Eiken (SC Bakum).

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Sein Wechsel ist schon fix: Michael Eiken. Foto: Schikora

Sein Wechsel ist schon fix: Michael Eiken. Foto: Schikora

Schon seit Kindheitstagen im Verein und seit 2005 Spieler bei den 1. Herren: Der 34-Jährige ist ein echtes Bakumer Urgestein und Abwehrroutinier. Eiken lebt in Bakum und ist auch Kapitän beim Sportclub. Er arbeitet als Sozialpädagoge in der ambulanten Jugendhilfe bei der Einrichtung Zirkel in Lohne. Derzeit befindet sich Michael Eiken allerdings in Elternzeit.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil . .. er seit meiner Kindheit ein wichtiger Teil meines Lebens ist, da ich ständig bolzen war. Das Wichtigste am Fußball ist für mich sicherlich die Gemeinschaft. Es macht einfach immer Spaß, mit den Jungs zusammenzukommen, ein wenig Unsinn zu reden und zu kicken.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Richtig schwierige Momente fallen mir eigentlich nicht ein. Die bitterste Niederlage war sicherlich die im Aufstiegsspiel zur Bezirksliga in der Saison 2006/2007 gegen Peheim. Das Spiel fand bei brüllender Hitze in Sevelten statt und wir führten zur Halbzeit hochverdient mit 2:0. Ich wurde kurz vor Schluss eingewechselt, als es 2:2 stand. In der Verlängerung mussten wir dann noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Aber: In der Saison darauf sind wir doch noch aufgestiegen.

Mein schönster Fußball-Moment? Das war definitiv der Gewinn der Kreisligameisterschaft 2015. Zur Winterpause lagen wir, glaube ich, mit einem ordentlichen Rückstand auf Platz 6. In der Rückrunde hatten wir dann einen genialen Lauf und konnten ausgerechnet am Volksfestsamstag die Meisterschaft in Lutten klar machen. Danach haben wir dann natürlich das Wochenende durchgefeiert.

Mein Lieblingsgegner? Natürlich BW Lüsche. Die Derbys sind immer etwas Besonderes: Man spielt vor vielen Zuschauern und kennt viele der Gegenspieler persönlich. Außerdem waren die Spiele meist sehr umkämpft und eng. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir unter anderem ein 4:3-Sieg in unserer Meistersaison in Lüsche, bei dem wir einen souveränen 4:1-Vorsprung in der 87. Minute fast noch verspielt hätten.

Meine schwerste Verletzung? Von den ganz schweren Verletzungen wurde ich glücklicherweise bis jetzt verschont. Vielleicht die schwerste Verletzung war ein Rippenbruch, den ich mir in Visbek zugezogen habe. Ich bin nach einer Ecke mit dem Rücken am Pfosten gelandet, der Bruch wurde beim Arzt aber nicht diagnostiziert. Zwei Jahre später war ich für etwas anderes zum Röntgen und dann fragte mich der Arzt, ob ich rechts mal eine Rippe gebrochen gehabt hätte. Dies sei auf den Bildern zu erkennen.

Meine Stärken auf dem Platz? Aufgrund meiner Körpergröße von zwei Metern mit Sicherheit das Kopfballspiel. Außerdem im Spiel gegen den Ball und meine Gelassenheit bei hitzigen Situationen. Ich lasse mich nicht von Unruhe anstecken.

Mein bisher unangenehmster Gegenspieler? Auf jeden Fall Tim Wernke, weil er sehr stark ist. Aber auch Max Moormann, der sich immer voll reinhaut.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann . . . würde sicherlich nur Rock-Musik gespielt werden. Ballermann-Hits wären streng verboten. Aber da sogar schon Spieler bei uns selber Ballermann-Lieder produzieren, habe ich da einen schweren Stand.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel . ..  ist Schnitzel mit Pommes von Landwehr.

Mein Verein ist besonders, weil . . . es beim SC Bakum sehr familiär zugeht. Jeder kennt jeden und es herrscht sehr viel Kontinuität. Außerdem haben wir tolle Rahmenbedingungen.

Mein Traumwechsel? Für meinen einzigen Wechsel sind die Vorverträge schon unterschrieben. Der wird nämlich irgendwann in die Altherren stattfinden. Die Probetrainings verliefen bereits gut.

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