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Einigkeit bei Rasta: Besserer Start muss her

Vechtas Basketballer absolvieren am Donnerstag (16.30 Uhr) ihr zweites Turnierspiel in München. Gegner sind die Skyliners Frankfurt - und es geht um das Viertelfinale.

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Die Laune war prächtig. Philipp Herkenhoff (20) von Rasta Vechta und Richard Freudenberg (21) von den Skyliners Frankfurt saßen am Mittwochmittag im Leonardo Royal Hotel in München einträchtig zusammen und plauderten über dies und das. Über die EM- und WM-Turniere, die sie gemeinsam als Junioren-Nationalspieler absolviert haben. Über das prestigeträchtige Albert-Schweitzer-Turnier, das sie 2016 sensationell gewinnen konnten. Über den noch nicht vorhandenen Lagerkoller im „Quarantäne-Quartier“ der Basketball-Bundesliga. Und natürlich über das direkte Duell am Donnerstag. „Ich freue mich auf das Spiel“, sagte Herkenhoff in der virtuellen Pressekonferenz der BBL, die täglich via Youtube-Kanal übertragen wird. „Spielst du auf der Vier?“, fragte Freudenberg. „Das werden wir sehen“, antwortete Herkenhoff. Bei aller Freundschaft – die Karten werden erst im Spiel aufgedeckt.

"Wir hatten jetzt drei spielfreie Tage, wir sind wieder frisch"Rastas Philipp Herkenhoff vor dem Spiel gegen Frankfurt

Um 16.30 Uhr beginnt der Wettstreit um den ersten Sieg beim BBL-Finalturnier im Audi-Dome. Frankfurt hat zwei Niederlagen auf dem Konto, Vechta eine. Allen ist klar: Wer am Donnerstag leer ausgeht, hat schlechte Karten im Rennen um einen Platz im Viertelfinale. „Natürlich brauchen wir einen Sieg“, sagte Herkenhoff. Freudenberg nickte zustimmend, seine Skyliners stehen noch einen Tick mehr unter Druck, weil sie nach dem Rasta-Spiel nur noch ein weiteres Match gegen Bamberg haben. Herkenhoff ergänzte: „Wir hatten jetzt drei spielfreie Tage, wir sind wieder frisch.“

Rastas Kapitän Josh Young will die längere Pause aber nicht unbedingt als Vorteil gegenüber Frankfurt verstanden wissen. „Ich glaube, es macht keinen großen Unterschied. Frankfurt hatte ein Spiel mehr, hat vielleicht schwerere Beine, aber auch einen besseren Rhythmus. Es kann in jede Richtung gehen.“ Wichtig sei es, „mental bereit zu sein“. Und Herkenhoffs Plan für Spiel zwei nach 13 Wochen Pause? „Wir dürfen nicht so starten wie gegen Ludwigsburg. Wenn uns das gelingt, dann haben wir gute Chancen.“ Gegen die Riesen lag Rasta schnell mit 2:8 und 8:17 zurück – eine Hypothek, die das Team von Coach Pedro Calles trotz größter Bemühungen in der guten zweiten Halbzeit nicht mehr abtragen konnte. Mit Blick auf das zweite Match sagt Rastas Trainer: „Genau wie die Ludwigsburger legen auch die Frankfurter eine sehr gute Physis an den Tag. Das heißt für uns, dass wir viel, viel besser – und zwar gleich von Beginn an – dagegenhalten müssen, als wir es gegen Ludwigsburg getan haben.“

"Wir müssen gleich Tempo reinbringen und unser Spiel bringen"Rastas Ishmail Wainright über die Taktik gegen Frankfurt

In der abgebrochenen Hauptrunde standen sich Rasta Vechta und die Skyliners Frankfurt nur einmal gegenüber. Ende Januar gab's ein zähes Ringen im Rasta-Dome, an dessen Ende Young und Co. mit 73:65 die Oberhand behielten. Young und Frankfurts Oldie Quantez Robertson waren mit jeweils 19 Punkten die Topscorer der engen Partie. Die Neuauflage findet unter anderen Voraussetzungen statt, die Herangehensweise ist allerdings identisch. „Wir müssen gleich Tempo reinbringen und unser Spiel spielen. Dazu gehört auch, dass wir aggressiver sind“, sagte Rastas Ishmail Wainright. Die Außenseiter-Rolle aufgrund des Mini-Kaders stört den US- Forward nicht: „Diese Rolle kennen wir. Wir rücken dadurch nur noch enger zusammen.“


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