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Eine undankbare Aufgabe am Sonntagnachmittag

Handball-Drittligist SFN Vechta reist zum noch punktlosen Schlusslicht Werder Bremen II. Um die Favoritenrolle kommt Vechta nicht herum.

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Und jetzt cool bleiben: Vechtas Neuzugang Paula Clasen setzt zum Wurf an. Im Abschluss zeigten die SFN-Damen zuletzt Schwächen. Foto: Gabi Müller

Und jetzt cool bleiben: Vechtas Neuzugang Paula Clasen setzt zum Wurf an. Im Abschluss zeigten die SFN-Damen zuletzt Schwächen. Foto: Gabi Müller

Fünf Spiele, fünf Niederlagen und im Schnitt jedes Mal mit 19:33 verloren – die jungen Handballerinnen von Werder Bremen II können einem fast ein bisschen leid tun. Nach einem personellen Umbruch setzt der Unterbau des Zweitligisten in der 3. Liga fast komplett auf die eigene A-Jugend. Und die zahlt nun Lehrgeld. Am vergangenen Samstag gab es für das Schlusslicht beim SV Henstedt-Ulzburg eine 16:40 (8:16)-Packung. Das tut weh.

Doch auch für die Gegner ist die Konstellation nicht schön. Während die jungen Bremerinnen nichts zu verlieren haben, müssen die Kontrahenten immer befürchten, sich zu blamieren und als erstes Team gegen Werder Punkte abzugeben.

Am Sonntag (16.30 Uhr) gastiert SFN Vechta in der Bremer Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg (zwei Unentschieden, eine Niederlage) hoffen die Vechtaerinnen (6:4 Punkte) dringend auf ein Erfolgserlebnis.

"Die werden alles daran setzen, ihre ersten beiden Punkte einzufahren"SFN-Trainer Kai Freese über Gegner Werder II

Trainer Kai Freese kommt dabei vor allem die Rolle des Mahners zu. Denn eines wollen die SFN-Damen auf keinen Fall: den Gegner unterschätzen. „Die stehen da unten. Das macht die Sache für uns so gefährlich. Wir werden da vollste Konzentration brauchen“, sagt Freese und verspricht eine „ernsthafte“ Spielvorbereitung. Freese: „Ich lasse mich von den 0:10 Punkten nicht blenden.“ Er weiß: „Das ist eine sehr junge Mannschaft, die natürlich athletische Defizite hat. Aber die werden alles daran setzen, ihre ersten beiden Punkte einzufahren.“

Vollste Konzentration – bei Vechtas jüngstem 23:23 gegen Alstertal konnte davon keine Rede sein. SFN verlor viel zu viele Bälle, beim Abspiel, aber auch im Abschluss. „Mit einer normalen Abschlussquote – da lege ich mich fest – hätten wir 10:0 Punkte und wären Tabellenführer“, sagt Kai Freese.

SFN muss erneut auf Ria Hacek verzichten, die auf der Hochzeit ihrer Schwester in Kroatien weilt. Auch der Einsatz von Leonie Schreiber ist fraglich – sie hat sich gegen Alstertal einen Außenbandanriss zugezogen. Nele Müller (Erkältung) und Svenja Ruhöfer (Sprunggelenk) sind noch angeschlagen, werden aber wohl spielen können.

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