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Eine Klatsche und ein verpasster Punkt

Tischtennis-Oberligist TuS Lutten verliert beide Wochenendspiele. Dabei zeigt sich die Abhängigkeit des Teams von Topspieler Agnius Kacerauskas.

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Mit letztem Einsatz: Die Lutter Kristof Sek gegen Algesdorf. Foto: Schikora

Mit letztem Einsatz: Die Lutter Kristof Sek gegen Algesdorf. Foto: Schikora

Keine Bonuspunkte für den TuS Lutten: Der heimische Tischtennis-Oberligist unterlag beim Doppelauftritt am Wochenende beiden favorisierten Gegnern. Zunächst gab es eine 2:8-Klatsche beim MTV Jever, am Sonntag folgte ein knappes 4:6 gegen den TSV Algesdorf. In Jever hingen die Trauben vor 35 Zuschauern – wie schon befürchtet – erneut zu hoch. „Jever liegt uns einfach überhaupt nicht, dementsprechend waren wir gefühlt ohne Chance“, analysierte TuS-Kapitän Jan Vodde. Nach katastrophalem Doppelstart ohne einen Satzgewinn lag man schnell mit 0:2 hinten.

Vor allem im oberen Paarkreuz war danach nichts zu holen. Topmann Agnius Kacerauskas erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor beide Einzel klar. Hier wurde zugleich deutlich, wie sehr Lutten auf Zähler seiner Nummer eins angewiesen ist. Jan Vodde: „Wenn Agnius nicht punktet, können wir unter normalen Umständen kein Spiel gewinnen.“ Auch Kristof Sek ging an Position zwei leer aus. Unten belohnte sich Julian Nordiek nicht für seine guten Leistungen. Dagegen holte Jan Vodde in zwei starken Partien beide Einzel – nur half das nicht in der Gesamtwertung.

Im Heimspiel ohne Zuschauer gegen Algesdorf hatte sich Lutten eine kleine Chance ausgerechnet. Im Doppel gab's durch Sek/Vodde auch gleich einen Erfolg. Dann kam Agnius Kacerauskas zu einem Fünfsatzsieg gegen Jörn Petersen – nach Abwehr von drei Matchbällen hieß es am Ende 17:15. Gegen dessen Bruder Lars Petersen war Kacerauskas beim 0:3 später ohne Chance. Kristof Sek verlor zweimal in vier Sätzen, Jan Vodde und Julian Nordiek behaupteten sich beide gegen Claas Märtens und verloren auch beide gegen Abwehrspieler Yannis Börner. Vor allem Nordiek zeigte erneut eine gute Vorstellung. Tagesfazit von Jan Vodde: „Ein Punkt wäre drin gewesen, aber ganz unverdient ist die Niederlage auch nicht.“ Jedoch könne man auf die gezeigte Leistung definitiv aufbauen.

Am kommenden Samstag war ursprünglich das Nachholspiel gegen den RSV Braunschweig angesetzt, doch hat sich der Gegner inzwischen aus der Oberliga zurückgezogen und steht als erster Absteiger fest. Für Lutten geht es somit erst am 12./13. Februar mit einem in Sachen Klassenerhalt eminent wichtigen Doppelauftritt in Hude und daheim gegen Hemmingen weiter. Drei Punkte, so Jan Vodde, sollen's dann mindestens sein.

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