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Eine Flasche ihrer Mitspielerin sorgte für eine Platzwunde

Elf Fragen an Anna Riesenbeck von RW Visbek.

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Wechselt nicht mehr: Anna Riesenbeck. Foto: Riesenbeck

Wechselt nicht mehr: Anna Riesenbeck. Foto: Riesenbeck

In der Serie „Elf Fragen an...“ stellt sich ein Spieler aus dem Fußball-Kreis unseren Fragen.

Heute mit: Anna Riesenbeck Die gebürtige Visbekerin wohnt seit 2017 in Lutten – spielt aber für den Kreisligisten RW Visbek. Seit dem Grundschulalter spielt die 30-Jährige Fußball. Bis auf zwei Jahre, die sie beim VfL Oythe in der Regionalliga verbracht hat, ist sie RWV treu geblieben. Am liebsten agiert Riesenbeck auf der Sechser-Position; im Berufsleben ist sie Justizvollzugsfachwirtin.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil... dieser Sport ein Teamsport durch und durch ist. Jeder kämpft im Spiel für jeden und auch als Zuschauer kann man bei dieser Sportart super mitfiebern.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Das war definitiv mein Eigentor gegen die 2. Damen des TuS Lutten. Das „Heimspiel“ in Lutten wollte ich mit meinem Team unbedingt gewinnen und dann verlieren wir 0:1 durch mein Eigentor. Das durfte ich mir im Dorf lange anhören.

Mein schönster Fußball-Moment? Ganz klar die Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ 2016 auf dem Sportball in Visbek. Vor 1000 Gästen eine solche Auszeichnung zu bekommen, ist ein unglaublicher Moment und eine mega Anerkennung.

Mein Lieblingsgegner? Die Mannschaft der 2. Damen des TuS Lutten. Die Spiele sind immer hitzig und als Derbys auch von Zuschauern gut besucht.

Meine schwerste Verletzung? Bis auf einige Bänderrisse und zwei Platzwunden im Gesicht (eine gab's in der Halbzeitpause durch eine Wasserflasche meiner Mitspielerin) bin ich zum Glück verschont geblieben.

Mein Lieblingstrainer (außer dem jetzigen)? An die Zeit mit Johannes Pundt erinnere ich mich gerne zurück. Er hatte es nicht immer leicht mit uns pubertierenden Mädels. Er hat aber nie den Kopf in den Sand gesteckt und war immer super motiviert.

Mein schönstes Tor? Das ist schon lange her, es war vor elf, zwölf Jahren. Ein entscheidendes Kopfballtor in der Nachspielzeit beim SV Lindern.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann... würde ein bunter Mix gespielt werden. „Die Kickers“ und unser Vereinslied von der Band Einsturz dürften auf keinen Fall fehlen.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel... sind Familienpizzen für die ganze Mannschaft von unserem Lieblingsdönerladen Selins in Visbek.

Mein Verein ist besonders, weil... viele meiner Freunde aktiv im Vereinsleben mitwirken. RW Visbek ist wie ein zweites Zuhause. Durch viele verschiedene Sportarten ist für jeden etwas dabei. Und: Die Feiern sind immer überragend.

Mein Traumwechsel? Ein Wechsel wird für mich nicht mehr in Frage kommen. Durch meine lange Zeit im Verein und in der Vorstandsarbeit bin ich sehr bei RW Visbek verwurzelt.

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