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Ein Wiedersehen in Top-Form

Die Volleyballerinnen des VfL Oythe streben gegen BW Dingden den siebten Sieg in Serie an. Die Gäste um Trainerin Danuta Brinkmann befinden derzeit sich in schwankender Form.

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Guter Rat: VfL-Trainer Zoran Nikolic (rechts) gibt Mittelblock-Spielerin Kseniia Ratii taktische Anweisungen mit auf dem Weg. Foto: Gschweng.

Guter Rat: VfL-Trainer Zoran Nikolic (rechts) gibt Mittelblock-Spielerin Kseniia Ratii taktische Anweisungen mit auf dem Weg. Foto: Gschweng.

Der VfL Oythe ist derzeit das Team der Stunde in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord. Mit sechs Siegen aus den letzten sechs Partien weisen die Volleyball-Damen derzeit eine Erfolgsquote auf, die nur vom ungeschlagenen Tabellenführer Skurios Volleys Borken getoppt wird. Des Weiteren fügten die Oytherinnen dem Tabellenzweiten Stralsunder Wildcats vergangene Woche ihre erste Heimniederlage zu (2:3). Mit nur vier Punkten Rückstand auf Platz 5 pirscht sich der VfL langsam an die Spitzengruppe heran. Jetzt kommt es am Samstag (18.00 Uhr) in der Antonianumhalle zum Nachbarschaftsduell zwischen dem Tabellensiebten VfL Oythe und dem Tabellenachten Blau-Weiß Dingden und dem Wiedersehen mit Danuta Brinkmann. Die ehemalige Spielerin (1982 bis 1996) und Trainerin (2012 bis 2017) des VfL Oythe betreut seit Juli 2022 die Gäste aus dem NRW-Kreis Wesel.

Oythes Trainer Zora Nikolic weiß, dass sein Team trotz der letzten Erfolge gegen Dingden die Konzentration aufrechterhalten muss. „Wir brauchen eine korrekte Leistung unserer Mannschaft, um unseren Weg auf der Siegesstraße fortzusetzen“, ist sich der Serbe bewusst. Im Hinspiel nahm Oythe in einem umkämpften Spiel dank eines 3:2-Sieges zwei Punkte mit nach Vechta. Beim erneuten Aufeinandertreffen erwartet Nikolic eine ähnlich schwere Aufgabe. „Es wird nicht einfacher, da Dingden einen interessanten Volleyball mit vielen Kombinationen spielt, der schwierig zu analysieren ist“, so der VfL-Coach. Damit die Siegesserie gegen den Tabellennachbarn nicht reißt, vertraut Nikolic auf die Stärken und die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft. „Wir müssen aggressiv beginnen und mit Spaß und Lust spielen, wie gegen Stralsund“, fordert Nikolic von seinem Team.

Als Stimmungsheber dient auch die Rückkehr von Angreiferin Marian Mischo, die in Stralsund fehlte. Somit tritt Oythe mit dem komplettem Kader an. Wenn alle mit an Bord sind „sorgt das für mehr Selbstbewusstsein und gute Atmosphäre“, verrät Nikolic.

Bei BW Dingden sieht es derzeit nicht so rosig aus. Mit nur einem Sieg aus fünf Spielen befinden sich die Gäste in schwankender Form und drohen den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Des Weiteren verletzte sich Zuspielerin Clara Schlettert letzte Woche bei der 1:3-Niederlage gegen Leverkusen. Ihr Einsatz am Samstag ist fraglich. „Wir haben noch nicht unseren Rhythmus aus der Zeit vor Weihnachten gefunden. Ich hoffe, dass wir gegen Oythe zu unserer Stärke zurückfinden“, sagt Trainerin Danuta Brinkmann auf der Vereinshomepage und fügt hinzu: „Unsere Chancen gegen Oythe stehen 50:50.“

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