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Ein Video, ein Frühstück – und die Hoffnung auf Spenden

Das Dinklager Bobrennen für "Sportler gegen Hunger" gibt's nur digital. Udo Quaschigroch vom WSC Ritzer ist "tief traurig".

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Hinein ins Vergnügen: Das Bobteam am Neujahrstag 2017 in der Ritzer-Zielkurve. Foto: Wenzel

Hinein ins Vergnügen: Das Bobteam am Neujahrstag 2017 in der Ritzer-Zielkurve. Foto: Wenzel

Zum zweiten Mal bleibt der Eiskanal für den WSC Ritzer am Neujahrstag gesperrt. Und obwohl die Bahn bei der Dinklager SgH-Kultveranstaltung eh immer imaginär war, fehlt das Event, das in den letzten Jahren bis 2020 extrem boomte, in Corona-Zeiten schon sehr.

„Wir sind tief traurig, dass es nicht passiert“, formuliert Co-Teamchef Udo Quaschigroch die Gefühle vom Bobteam nebst Staff angesichts des Rennausfalls. Aber: Die Mannschaft hat einen digitalen Ersatz mit Spendenmöglichkeit organisiert.

Die entsprechende Iban lautet DE75 2806 2560 0050 8616 00 – Konto-Inhaber ist Co-Teamchef Frank Schlarmann. Als Verwendungszweck sollte „Bobteam 2022 SgH“ eingetragen werden. Das Team hofft in den nächsten Tagen auf zahlreiche Spenden.

Das Team hat die gegenwärtige Situation dokumentiert

Das komplett geimpfte und geboosterte Bobteam hat sich am Mittwochnachmittag für eine Videoaufnahme im Ritzer getroffen. Das Team hat dort mit einem sehr schlichten und weitgehend emotionsfreien Lauf die gegenwärtige Situation dokumentiert.

Udo Quaschigroch hat sich dazu in einer kurzen Ansprache an die Bobfans aus Dinklage und Umgebung gewandt, die ein weiteres Jahr vertröstet werden. Frank Schlarmann sagt: „Ich glaube, wenn die Veranstaltung stattfinden würde, würden sie uns die Bude einrennen.“ Das kann man nun für den Neujahrstag 2023 erwarten.

So bleibt dem Feiervolk vorerst nur die Facebook-Seite vom Dinklager Bobrennen, auf der am Neujahrstag zur gewohnten Eröffnungszeit ab 11.00 Uhr das Video vom Mittwoch zu sehen sein wird – und als krasser Vergleich dazu stimmungsvolle Bewegtbilder aus früheren Zeiten.

Sponsoren bleiben dabei

Die Ritzer-Truppe ist umso erfreuter, dass die Sponsoren zur Stange halten. So hat die Volksbank Dinklage-Steinfeld als treuer Partner zugesichert, langfristig zur Verfügung zu stehen. Die neuen Kluften für das Rennen 2022 sind schon da, damit in der Kollektion keine Lücke entsteht; auch die finanzielle Unterstützung bleibt gewährleistet.

Auch der Bus von Kohorst Reisen wird als exklusives Transportmittel am eigentlichen Veranstaltungstag weiter fahren, Oma Kohorst bleibt der Truppe als Ehrenmitglied erhalten. Die Mannschaft bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung.

Am Neujahrstag werden sie im Team eine coronagerechte Frühstücksrunde veranstalten, auf der auch in der Vergangenheit geschwelgt werden wird. Aber der WSC Ritzer ist auch ein Zukunftsprojekt. Bäker, Speedy, Onkel und Flocke legen in sportlicher Hinsicht den Fokus auf 2023. „Wir hoffen, dass es dann wieder läuft – und dass wir dann einen Rekord nach dem anderen aufstellen“, verkündet Frontmann Udo Quaschigroch.

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