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Ein Rückschlag für die Oyther Comeback-Pläne

Ein zweiter Corona-Fall bremst den Fußball-Landesligisten aus.

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Nachdenkliche Gesichter beim VfL Oythe: Coach Raphael Dornieden (vorne), Betreuer Werner Mucker (verdeckt) und Fußballobmann Andreas Mitzlaff (links) – hier beim Derby in Dinklage. Foto: Wenzel

Nachdenkliche Gesichter beim VfL Oythe: Coach Raphael Dornieden (vorne), Betreuer Werner Mucker (verdeckt) und Fußballobmann Andreas Mitzlaff (links) – hier beim Derby in Dinklage. Foto: Wenzel

Sie hatten auf eine Rückkehr in die Normalität gehofft, doch die Nachricht aus einem Coronatest-Labor warf alle Pläne über den Haufen: Die Landesliga-Fußballer des VfL Oythe müssen sich nach einem zweiten positiven Corona-Test weiter in Geduld üben. Das für Sonntagnachmittag geplante Derby bei GW Mühlen ist am Donnerstagabend vom Spielplan abgesetzt worden – nach Rücksprache mit dem Gegner sowie mit Staffelleiter Stefan Brinker.

Oythes Coach Raphael Dornieden sprach angesichts der erneuten Zwangspause von einer „großen Enttäuschung“, aber auch von einer „notwendigen Maßnahme“. Durch den zweiten Corona-Fall habe die Geschichte eine andere Dimension erhalten. Vorsicht sei nach wie vor das Gebot der Stunde, man wolle kein Risiko eingehen. Der erste positive Test bei einem VfL-Spieler ist inzwischen gut eine Woche alt. Als Folge wurde das für den Freitag letzter Woche geplante Heimspiel gegen Union Lohne abgesagt – es war die erste corona-bedingte Spielabsage im Kreis Vechta in der Saison 2021/22. „Wir haben in der letzten Woche für unsere Entscheidung, nicht zu spielen, viel Zustimmung erhalten. Es war eine gute Entscheidung. Und ich denke, dass sie jetzt auch richtig ist“, erklärt Dornieden.

Nach dem ersten Corona-Fall, der auch für eine Kontaktperson aus dem Team eine 14-tägige Isolation zur Folge hatte, hatte der VfL Oythe für den Rest der Woche nicht mehr trainiert. Erst am vergangenen Dienstag traf sich die Mannschaft wieder. Alle Mitglieder des Teams inklusive Betreuerstab mussten dabei einen aktuellen, negativen Corona-Test nachweisen, erst danach ging es auf den Platz. Auf eine Nutzung der Kabine wurde am Dienstag nach Angaben von Dornieden vor und nach dem Training verzichtet, daher musste beim zweiten Fall auch kein weiterer Spieler in Quarantäne.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hatte Dornieden am Dienstagabend auch noch einen PCR-Test vor dem Training anberaumt. 19 Personen, 14 Spieler sowie fünf Trainer bzw. Betreuer, wurden getestet. Das Ergebnis folgte am Mittwochabend: 18 Mal negativ, einmal positiv. Der positiv getestete Spieler, einer von 22 vollständig geimpften Personen im 25-köpfigen VfL-I-Tross, klagt auch über Grippesymptome. „Ich denke, wir haben alles getan, um das Risiko so klein wie möglich zu halten“, so Dornieden, der nach den Erfahrungen der vergangenen Tage auch festhielt: „Nur PCR-Tests sind wirklich sicher. Und dass es jetzt einen vollständig geimpften Spieler erwischt hat, zeigt auch, wie sehr man aufpassen muss.“

Am kommenden Montag soll es beim VfL Oythe einen weiteren PCR-Test für alle Spieler und Betreuer geben, um dann im Idealfall am Dienstagabend wieder trainieren zu können. Dornieden warb auch dafür, im Zweifel auf die Nutzung der Kabinen zu verzichten: „Es ist doch kein Problem, zu Hause zu duschen.“

Laut Landesliga-Spielplan geht es für den VfL Oythe am 12. September (Sonntag, 15.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SV Bad Rothenfelde weiter. Für die abgesetzten Partien gegen Union Lohne und in Mühlen gibt's noch keine neuen Termine.

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