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Ein Köln-Trip ganz nach Lohnes Geschmack

Nach dem 1:2 im Test beim Fußball-Bundesligisten gab es zur Belohnung Schnitzel und Burger im Geißbockheim. Einzig die Verletzung von Frank Placke trübte die Stimmung.

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Kölner Ärger, Lohner Freude: Sebastiaan Bornauw (links) traf ins eigene Tor. Lennard Prüne (Mitte) dreht zum Jubeln ab. Foto: Bopp

Kölner Ärger, Lohner Freude: Sebastiaan Bornauw (links) traf ins eigene Tor. Lennard Prüne (Mitte) dreht zum Jubeln ab. Foto: Bopp

Die Mahlzeit im Geißbockheim hatten sich die Fußballer von BW Lohne redlich verdient. Im Klubhaus des 1. FC Köln genossen die Blau-Weißen am Samstagabend ab 20.30 Uhr in gemütlicher Atmosphäre Wiener Schnitzel und Burger. Das deftige Essen war genau das Richtige für den BWL-Tross. Hunger dürften nämlich alle gehabt haben, denn hinter Lohne lag ein hartes Stück Arbeit. Ein Achtungserfolg, der sich wahrlich sehen lassen konnte: Der Oberliga-Aufsteiger verlor sein Testspiel beim Bundesligisten lediglich mit 1:2 (1:2) und bot auch abseits des Ergebnisses eine ansprechende Leistung. Die 200 Zuschauer im Franz-Kremer-Stadion – darunter auch rund 15 BWL-Spielereltern – staunten nicht schlecht.

Und auch Lohnes Trainer Henning Rießelmann, der den Test über seine Profifußball-Agentur eingefädelt hatte, war von den 90 Minuten sehr angetan. „Wir haben uns als BW Lohne sehr, sehr gut präsentiert. Es war ein echt starkes Spiel von uns. Alle hatten Spaß.“ Man habe in einem stabilen 3-6-1-System nicht durchweg den passiven Part gespielt, sondern auch „fußballerische Akzente gesetzt“ und Chancen kreiert. Diesen Eindruck bestätigten auch die Kölner Offiziellen, die davor bereits Augenzeugen des Kölner 5:0-Sieges gegen den Oberligisten Deutz 05 gewesen waren.

Die Lohner hielten vom Start weg gut dagegen und verpassten dem Team von Trainer Markus Gisdol in der 18. Minute sogar einen unerwarteten Tiefschlag: Nach einer Hereingabe von Andrej Homer lenkte Kölns Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw vor dem lauernden Lohner Lennard Prüne den Ball ins eigene Tor – 1:0 für BWL.

Unglücksrabe: Der verletzte Frank Placke (links) wird von Kölns Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff behandelt. Foto: BoppUnglücksrabe: Der verletzte Frank Placke (links) wird von Kölns Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff behandelt. Foto: Bopp

Köln drehte das Spiel zwar noch vor der Pause durch Tore von Marvin Obuz (34.) und Christian Clemens (39., abgefälschter Freistoß) – aber am bärenstarken Lohner Auftritt änderte das nichts. Dafür spricht auch, dass der Landesliga-Meister in Hälfte zwei die Null hielt.

Rießelmann, der alle 20 gemeldeten Spieler auch einsetzte, hielt fest: „Das macht Lust auf mehr.“ Er sprach nach dem Duell mit Ron-Robert Zieler, Jhon Cordoba und Co. von einem großen Lerneffekt und davon, dass der Test auch konditionell eine „Bomben-Einheit“ war.

Bei aller Zufriedenheit gab es aber auch einen Wermutstropfen: Frank Placke knickte ohne gegnerische Einwirkung um, es besteht Verdacht auf Syndesmosebandriss. Rießelmann dazu: „Das wäre natürlich echt schlimm für uns.“

BWL jetzt gegen Osnabrück und Meppen

Für Lohne geht es straff weiter: Anders als geplant findet das Spiel gegen Zweitligist VfL Osnabrück am Mittwoch (19.00 Uhr) in Herzlake statt. Am Samstag (14.00 Uhr) kommt Drittligist SV Meppen nach Lohne.

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