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Ein glücklicher TVD-Aushilfsjobber und neue Zuversicht bei Falke

In der Fußball-Landesliga tritt der TV Dinklage am Sonntag beim SV Hothausen-Biene an. Falke Steinfeld empfängt den SV Bad Rothenfelde. Coach Artur Zimmermann hofft auf den 3:3-Effekt.

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Sieht Top-5-Potenzial: Tobias Nordlohne. Foto: Schumacher

Sieht Top-5-Potenzial: Tobias Nordlohne. Foto: Schumacher

Holthausen-Biene - TV Dinklage So. 14.00
Aus der Not- wurde eine Dauerlösung – eine ziemlich gute sogar: Tobias Nordlohne, beim TV Dinklage eigentlich auf der Sechser-Position zu Hause, führte in dieser Saison mit einer Ausnahme bislang ausschließlich seinen Aushilfsjob als Innenverteidiger aus. „Das läuft seit fünf Spielen ganz gut. Aber das liegt nicht nur an der Abwehr“, sagt der Landesliga-Fußballer. Nur zwei Gegentore kassierte der TVD in den vergangenen fünf Partien – und schoss 16. Der Lohn: Dinklage fährt am Sonntag als Tabellenzweiter der Staffel 2 zum Vierten SV Holthausen-Biene – Anstoß ist um 14.00 Uhr.

Tobias Nordlohne (29) ist beim TV Dinklage seit Jahren eine feste Größe. In der aktuellen Saison haben nur Dirk Averdam (1170) und Kapitän Daniel Nuxoll (1152) mehr Minuten absolviert als der Mühlener (1143), der in Lohne wohnt und bei ZF in Diepholz im Einkauf für Kunststoffteile arbeitet. Der Grund für seinen Positionswechsel sind die langfristigen Ausfälle der Innenverteidiger Markus Espelage und Tom Behrendt – beide sind in der aktuellen Spielzeit noch nicht zum Einsatz gekommen. Daher setzt Coach Stefan Arlinghaus auf das Duo Nordlohne/Arne Blömer – mit Erfolg.

Der TVD steuert derzeit klar auf die Meisterrunde zu. Wird da intern schon gerechnet? „Ehrlich gesagt: Nee“, berichtet Nordlohne. Jeder wisse zwar nun, dass man in dieser Runde aktuell das Team mit der schlechtesten Ausgangslage wäre – aber es stört im Verein eigentlich niemanden. Stattdessen herrscht Zufriedenheit. „Wir haben eine extrem gute Mannschaft, auch in der Breite“, sagt Nordlohne. Auch in einer eingleisigen Landesliga habe der TVD das Potenzial dazu, um die Top-5-Plätze zu spielen. Man sei nach dem Abgang von Felix Schmiederer offensiv etwas „unberechenbarer“ geworden. Bei so einem positiven Lauf verzichtet der Sechser auch gerne auf seine Lieblingsposition.

Nächstes Heimspiel: Falke-Coach Artur Zimmermann. Foto: WenzelNächstes Heimspiel: Falke-Coach Artur Zimmermann. Foto: Wenzel

Falke Steinfeld - SV Bad Rothenfelde So. 14.00
Das Gefühl kennt jeder Fußballer: Man erzielt ein achtbares Ergebnis gegen den haushohen Favoriten, doch vom Spielverlauf her wäre sogar mehr möglich gewesen. So erging es den Landesliga-Kickern von Falke Steinfeld am vergangenen Wochenende beim 3:3 gegen den Spitzenreiter SC Melle. „Nach 2:0-Führung darfst du nicht noch drei Gegentore kassieren“, blickt Coach Artur Zimmermann hadernd zurück. Und dennoch glaubt er, dass sein Team neues Selbstbewusstsein getankt hat – und das soll am Sonntag um 14.00 Uhr im Heimspiel gegen den SV Bad Rothenfelde dienlich sein.

Ein Grund dafür, dass Zimmermann das letzte Spiel noch nicht ganz ausgeblendet hat, war auch die große Siegchance in der Schlussphase. Falke hatte in einer Drei-gegen-eins-Situation das 4:3 verpasst. So wuchs das Konto nur um einen Zähler. Artur Zimmermann hält angesichts der Trennung in eine Meister- und eine Abstiegsrunde aber ohnehin fest: „Wenn man ehrlich ist: Der Punkt bringt uns wahrscheinlich nicht viel.“ Die Chancen, dass Falke noch Vierter wird, sind tatsächlich verschwindend gering. Wichtig sei das Spiel dennoch gewesen. „Für den Kopf“, bemerkt Zimmermann: „Es war ein gutes Zeichen, dass Steinfeld lebt.“

Im Heimspiel gegen Bad Rothenfelde soll es am Sonntag dann mehr als nur ein Lebenszeichen geben. Die Partie ist laut Zimmermann „brutal wichtig“, da auch die Gäste nach derzeitigem Stand in der Abstiegsrunde spielen werden. Das Hinspiel verlor Falke mit 1:4. Zimmermann stellt klar: „Du darfst gegen einen Gegner nicht sechs Punkte liegen lassen.“ Neben den Langzeitverletzten werden den Steinfeldern auch Hendrik Brundiers (Knöchelprobleme) und Michael Michaelis (wohl Muskelfaserriss) fehlen. Louis Lahrmann ist dafür in dieser Woche wieder ins Training zurückgekehrt.

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