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Ein 50:50-Spitzenspiel

Der VfL Oythe tritt am Sonntag beim SC Melle an.

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Auf nach Melle: Oythes Stürmer Jaka Kuhar. Foto: Schikora

Auf nach Melle: Oythes Stürmer Jaka Kuhar. Foto: Schikora

Die kommende Aufgabe ist verdammt schwer, aber Bangemachen gilt nicht, das eigene Selbstvertrauen ist schließlich auch groß. „Melle ist auf allen Positionen top besetzt. Und sie haben einige überragende Akteure dabei. Aber ich denke, wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagt Raphael Dornieden, Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Oythe, vor dem Duell beim SC Melle (Sonntag, 15.00 Uhr). Zweiter gegen Vierter – da ist der Begriff Spitzenspiel gar nicht so abwegig, zumal Melle und Oythe die beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams in der Staffel II sind. „Es wird ein 50:50-Spiel. Ein Spiel, in dem die Tagesform sicher entscheidet. Wir sind auf jeden Fall gerüstet“, sagt Dornieden.

Dass Oythe bereit ist für das Kräftemessen mit Akbayram, Andrade, Strehl, Greiff und Co., liegt auch am Erfolg gegen Dinklage. „So ein Derbysieg tut immer gut“, so Dornieden. Er weiß aber auch: Es war nicht alles Gold, was beim 2:1 glänzte. Vor allem das Passspiel offenbarte einige Ungenauigkeiten. Und dass Oythe dem TVD ein Dutzend Standardsituationen erlaubte und sich damit nicht an den Plan hielt, ärgerte Dornieden ebenfalls. „Wir wollten Dinklages Stärken wegnehmen, stattdessen haben wir sie ihnen gegeben. Diesmal ist es gut gegangen. Melle dürfen wir die Stärken nicht geben, sie werden sie nutzen“, warnt Dornieden, der zum Wochenstart seine B-Lizenz in Barsinghausen verlängerte.

Am Mittwoch trainierte der VfL Oythe auf Kunstrasen, um für die Bedingungen in Melle besser vorbereitet zu sein. Für Freitagabend ist eine weitere Kunstrasen-Einheit angesagt. In Sachen Personal gibt's abseits des Ausfalls von Dustin Beer „ein paar Wehwehchen, aber nichts Wildes“, so Dornieden. Und: Lukas Büssing ist nach seiner Quarantäne zurück im Kader.

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