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„eFootball“: Fußballkreis startet mit inoffizieller Liga

Eigentlich hätten viele Klubs aus den verschiedenen Ligen des Fußballkreises Cloppenburg über das Osterwochenende Nachholpartien absolvieren müssen.

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Zurzeit nicht möglich: Im Dezember hatten sich einige „Zocker“ im Vereinsheim des SV Thüle zur ersten Kreismeisterschaft im „e-Football“ getroffen. Momentan können sie sich wegen der Corona-Pandemie nur von ihren jeweils heimischen Computern aus duellieren. 	Foto: Hoffmann

Zurzeit nicht möglich: Im Dezember hatten sich einige „Zocker“ im Vereinsheim des SV Thüle zur ersten Kreismeisterschaft im „e-Football“ getroffen. Momentan können sie sich wegen der Corona-Pandemie nur von ihren jeweils heimischen Computern aus duellieren. Foto: Hoffmann

Doch die Coronavirus-Pandemie sorgt seit nunmehr einem Monat für Stille auf den Fußballplätzen. Dennoch ging es für einige Kicker am Sonntag um wertvolle Punkte – an der Playstation. Denn am frühen Abend wurden die Auftaktpartien der ersten inoffiziellen Liga im „e-Football“ ausgetragen. „Aktuell sind 16 Mitspieler dabei. Wenn es weitere Interessenten gibt, könnten wir eine 2. Liga an den Start bringen“, sagt Uwe Emke, der im Kreis die Funktion des „e-Football“-Beauftragten übernommen hat.

Der 31-Jährige, der für die Reserve des SV Hansa Friesoythe kickt und dort bei den A-Junioren zudem Co-Trainer ist, ließ in den vergangenen Wochen seine Kontakte in die heimische Fußballszene spielen. „Bislang sind Fußballer von Hansa, SV Neuscharrel, SV Mehrenkamp und aus dem Cloppenburger Raum – wie von BW Galgenmoor – mit dabei“, so Emke. Bis zum Sommer wolle man erst einmal gucken, wie das Angebot überhaupt angenommen würde. „Momentan geht es uns vor allem darum, dass wir trotz Corona miteinander in Verbindung bleiben, auch wenn dies nur auf dem virtuellen Rasen möglich ist.“

Die Duelle werden in der Regel immer sonntags um 18 Uhr ausgetragen. Die jeweiligen Kontrahenten stehen sich dann zweimal gegenüber. „Wenn einer mal keine Zeit hat, kann man im Vorfeld einen anderen Termin vereinbaren“, sagt Uwe Emke. Die Spielzeit beträgt zweimal sechs Minuten, gekickt wird nach dem 85er Modus. „Dabei sind die Voraussetzungen und Einstellungen so gerecht wie möglich.“

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