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Edgar Sosa freut sich auf das Wiedersehen mit Per Günther

Rasta Vechtas Neuzugang spielte in der Saison 2013/14 für Ulm. Am Samstag trifft der 33 Jahre alte Guard auf seinen Ex-Klub. Was Sosa und sein früherer Coach dazu sagen, gibt's hier.

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Rastas Antreiber: Edgar Sosa (links), hier gegen Zan Sisko vom FC Bayern. Foto: Schikora

Rastas Antreiber: Edgar Sosa (links), hier gegen Zan Sisko vom FC Bayern. Foto: Schikora

Die Bilanz ist nicht gut, wohlwollend formuliert. Sie ist schlecht, sehr schlecht sogar. Gemeint ist aber nicht die Ausbeute von Rasta Vechta in dieser Saison in der Basketball-Bundesliga. Gemeint ist vielmehr die Bilanz der Rastaner gegen Ratiopharm Ulm. Neunmal traf Vechta auf den Vizemeister von 2012 und 2016, neunmal zog Rasta den Kürzeren, achtmal in der BBL, einmal im Pokal. Am Samstagabend steigt Versuch Nummer zehn, den Ulmern ein Bein zu stellen. Der Tabellensechste, mit 28:16 Punkten abermals klar auf Playoff-Kurs, läuft um 18.00 Uhr beim Schlusslicht auf.

Für Rastas Neuzugang Edgar Sosa ist es eine besondere Partie. Der 33 Jahre alte Guard spielte in der Saison 2013/14 für Ulm (34 Partien inklusive Playoffs mit 10,8 Punkten im Schnitt). Dazu gehörte auch ein Einsatz gegen Rasta; beim 86:67-Heimsieg gegen den damaligen BBL-Neuling kam Sosa im März 2014 auf sieben Punkte und sechs Assists.

Zu seinen Teamkollegen in Ulm gehörten Spieler wie Will Clyburn und Daniel Theis, die längst Stars in der EuroLeague und der NBA sind. Per Günther nicht zu vergessen, der nach wie vor das Spiel der Ulmer lenkt, inzwischen im 13. Jahr. „Ich freue mich darauf, Per wiederzusehen“, erklärte Sosa. Auf dem Parkett wolle er Günther aber „keinen Platz geben“, denn: „Per ist ein sehr guter Schütze.“

„Ich hab' nur gute Erinnerungen an Eddy. Ein guter Typ, ein lustiger Kerl, sehr angenehm.“Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath über seinen ehemaligen Spieler Edgar Sosa (jetzt Rasta Vechta)

Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath, damals der Coach von Sosa, Günther und Co., denkt ebenfalls gerne an die Zusammenarbeit mit dem Guard aus der Dominikanischen Republik zurück. Er sagte am Donnerstag: „Ich hab' nur gute Erinnerungen an Eddy. Ein guter Typ, ein lustiger Kerl, sehr angenehm. Tommy Mason-Griffin hatte sich die Achillessehne gerissen, wir haben Sosa dann nachverpflichtet. Wir sind damals ein gewisses Risiko eingegangen, er kam aus einer schweren Verletzung. Wir haben ihn für kleines Geld geholt. Was wir von ihm zurückbekommen haben, war deutlich mehr.“

Nun fürchtet Leibenath, dass Sosa, der in den drei Spielen für Rasta 19,3 Punkte im Schnitt gemacht hat, seinen Ex-Klub ärgern könnte: „Er hat große Qualitäten in der Offense, er könnte uns weh tun.“ Ulm, das in dieser BBL-Serie bereits 20 Spieler eingesetzt hat, nimmt die Aufgabe in Vechta ernst. Leibenath: „Wir wollen nicht die vierte Mannschaft sein, die gegen Rasta verliert.“ Der knappe 74:73-Sieg im Hinspiel dient als Warnung.

Vechtas Robin Christen zieht eine gewisse Zuversicht aus dem Hinspiel: „Wir haben eine gute Defense gespielt und waren taktisch gut eingestellt.“ Man werde versuchen, den diversen Ulmer Dreier-Experten „das Leben so schwer wie möglich zu machen“. Und Jannes Hundt verspricht: „Wir werden alles reinwerfen.“ Ob die zuletzt fehlenden Josh Young und Dennis Clifford wieder dabei sind, ist noch offen. Bei Clifford sind die Chancen größer als bei Young. Für den Center dürfte es damit ein Wiedersehen mit Patrick Heckmann geben; die beiden 31-Jährigen teilten sich in ihrer Zeit am Boston College ein Zimmer.

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