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Drei Tage Spitzentennis am Aussichtsturm

Das Ranglistenturnier ist ein voller Erfolg. Und mit Rother und Pipa siegen zwei künftige Lohner.

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Siegerehrung in Lohne: Von links Frederike Putthoff, Shaline Pipa, Jannik Rother und Luis Lentz. Foto: Behrens

Siegerehrung in Lohne: Von links Frederike Putthoff, Shaline Pipa, Jannik Rother und Luis Lentz. Foto: Behrens

Spitzentennis über drei Tage: Der TV Lohne blickt zufrieden auf sein großes Ranglistenturnier um den Schmidt-Thie-Plast-Cup zurück. Mit 42 Meldungen bei den Männern und 21 bei den Damen erreichte das Event im Schatten des Aussichtsturms einen neuen Höchstwert bei den Anmeldezahlen. Die meisten Teilnehmer stellte der TV Lohne (11 Männer, 5 Damen), gefolgt vom Oldenburger TeV (7/1). Ein Verbandstrainer aus Schleswig-Holstein hielt am Ende des dreitägigen Turniers fest: „Was ich an Spitzentennis gesehen habe, war erstaunlich.“ Er lobte die „perfekte Organisation“, die „super Anlage“ und die „liebevolle Bewirtung“. Es habe einfach alles gestimmt.

Die Herren spielten auf der glänzend präparierten Anlage insgesamt sechs Runden aus. Favoritenstürze blieben aus, sodass sich mit Jan Heine, Marlon Wilken (beide Oldenburger TeV), Christian Braun (TV Lohne), Jannik Rother (Bielefelder TTC, ab Winter TV Lohne), Luis Lentz (Bremer TV), Tom Tilger (Netzballverein Velbert), Jannis Unland (Spvg Haste) und Tjark Kunkel (DTV Hameln) die erwarteten Titelkandidaten durchsetzen konnten. Nach teilweise umkämpften Spielen konnten sich Lentz und Unland sowie Heine und Rother ins Halbfinale spielen. Während Rother sich relativ locker gegen Heine behauptete (6:1, 6:4), musste Lentz in den Matchtiebreak, den er nach über zwei Stunden Spielzeit für sich entschied. Das Finale war nicht minder kräftezehrend und spannend. Rother, der netto eine deutlich geringere Spielzeit im Laufe des Turniers aufwies, hatte am Ende ein paar Körner mehr aufzubieten, um den höher eingestuften Lentz mit 6:3, 2:6 und 10:8 zu besiegen. „Noch habe ich kein Spiel in Lohne verloren“, so der Kommentar des Siegers: „Und das soll hoffentlich im Winter so bleiben.“ Die Nebenrunde der Herren gewann der Lohner Friedrich Hinze-Selch.

Im Damen-Feld gab's im Achtel- und Viertelfinale auch keine Überraschungen. Mit Frederike Putthoff (Lohne/startet für den Club zur Vahr Bremen), Corinna Rietmann (SCC Berlin), Marie-Charlot Lonnemann (Vechta/ SVG Blankenese) und Shaline Pipa (Ahlhorn/TC BW Halle) erreichten die vier Topgesetzten das Halbfinale. Im Duell Pipa - Lonnemann musste Letztere beim Stand von 4:4 wegen einer Verletzung aufgeben. Im zweiten Halbfinale siegte Putthoff dank ihres variablen Spiels mit 6:4, 6:1. Im Finale setzte sich dann Shaline Pipa, die ab dem kommenden Winter für den TV Lohne spielt, mit 6:0, 4:6 und 10:6 im Matchtiebreak durch. In der Nebenrunde kam Laura Schneider (Lohne) auf Platz zwei hinter Emma Kohl (15/Spelle-Venhaus), die auch vor einem Wechsel nach Lohne steht.

Neuauflage im kommenden Jahr

Im Rahmen der Siegerehrung kündigte TVL-Klubchef Christian Deters eine Neuauflage des Turniers im kommenden Jahr an – dann aber jeweils um eine Kategorie höher, was zu einer nochmals gesteigerten Anmeldezahl und noch höherem Niveau führen sollte. Er bedankte sich bei den vielen Helfern, Sponsoren und bei der Turnierleitung. Viel Lob gab's auch von TNB-Vizepräsidentin Beate Lonnemann.

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