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Drei Kandidaten für die Nummer eins

Endspurt in der Fußball-Landesliga: Während Hansa Friesoythe das Ticket für die Aufstiegsrunde in der Tasche hat, geht es für den SV Bevern darum, letzte Restzweifel zu beseitigen.

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Excellenter Vorbereiter: Rami Kanjo (rechts) überzeugte zuletzt beim Beverner 5:3-Erfolg bei Sparta Werlte. Foto: Wulfers

Excellenter Vorbereiter: Rami Kanjo (rechts) überzeugte zuletzt beim Beverner 5:3-Erfolg bei Sparta Werlte. Foto: Wulfers

Folglich sind erste Rechenspiele angesagt. Hansas Heimspiel gegen den Tabellenletzten Tura Westrhauderfehn genießt den Rang eines Freundschaftsspiels. Ganz anders die Konstellation vor Beverns Heimspiel gegen BW Papenburg. Sollten beide Teams unter den ersten vier Mannschaften bleiben, so werden die Resultate der Direktduelle mit in die Aufstiegsrunde genommen. Nach der Beverner 0:3-Niederlage im Hinspiel ist somit ein Sieg dringend erforderlich.

Bevern - Papenburg. Die ersten beiden Trainingseinheiten der Woche leitete erneut Cotrainer Peter Hölzen, zum Abschlusstraining am heutigen Freitag könnte der zuletzt krankheitsbedingt fehlende Chefcoach Olaf Blancke wieder dabei sein. Nach dem 5:3-Erfolg zuletzt in Werlte herrschte in den Trainingseinheiten beste Stimmung. „Siege sind Medizin für die Psyche, dafür gibt es keinen Ersatz“, sagt Hölzen, den für die so wichtige Partie gegen die Blau-Weißen die ganz großen personellen Probleme nicht plagen. Jannis Wichmann ist beruflich verhindert, der Einsatz von Paul Tepe entscheidet sich im Abschlusstraining. Während der Kader der Feldspieler trotzdem überschaubar bleibt, herrscht bei der Besetzung der Nummer eins ein Luxusproblem. Will heißen: Mit Tim Kröger, Tobias Brengelmann und Till Puncak sind alle drei Keeper fit. Wer spielt, wollte Hölzen noch nicht abschließend entscheiden. Sonntag, 14 Uhr.

Hammad El-Arab: „Die ganz große Rotation gibt der Kader nicht her“

Friesoythe - Westrhauderfehn. Der Begriff „Freundschaftsspiel“ entlockte Friesoythes Trainer Hammad El-Arab zwar ein leichtes Schmunzeln, inhaltlich wollte er der Wortschöpfung indes nicht zustimmen. „Wir wollen alles mitnehmen, was wir kriegen können. Nachdem unsere Quali für die Aufstiegsrunde gesichert ist, wollen wir jetzt auch Meister der Nordstaffel werden. Wer weiß, wann es so einen Titel wieder geben wird.“ Ob dennoch der ein oder andere Stammspieler geschont wird, für El-Arab zumindest nicht ausgeschlossen. „Die ganz große Rotation gibt der Kader nicht her. Allerdings werden wir dem ein oder anderen die Chance geben, sich zu präsentieren.“ So soll gegen die Ostfriesen der zehnte Saisonsieg eingetütet werden, auch wenn er ein Muster ohne Wert sein dürfte. „Das ist nun mal dem Modus geschuldet. Der Mannschaft, die am meisten Punkte holt, werden auch die meisten abgezogen.“

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