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Doppelter VEC-Frust in der Landesliga

Die Fußballer von Falke Steinfeld haben ihr Nachholspiel beim SV Holthausen/Biene mit 0:7 verloren. Und der VfL Oythe erlebte mit dem 2:4 im Kellerduell bei Union Lohne den nächsten Tiefpunkt.

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Sauer über die zweite Halbzeit: Falke-Coach Artur Zimmermann. Foto: Wenzel

Sauer über die zweite Halbzeit: Falke-Coach Artur Zimmermann. Foto: Wenzel

SV Holthausen/Biene - Falke Steinfeld 7:0 (1:0). Oh je, das war eine herbe Abreibung: Die Fußballer von Falke Steinfeld sind im Landesliga-Nachholspiel beim SV Holthausen/Biene übel unter die Räder gekommen. Das Team von Trainer Artur Zimmermann kassierte am Mittwochabend beim Tabellenzweiten der Staffel 2 eine 0:7 (0:1)-Pleite und fühlte sich danach ähnlich überrollt wie GW Mühlen nach dem 0:7 in Melle oder der VfL Oythe nach dem 1:7 gegen Mühlen.

„Wir haben als Mannschaft in der zweiten Halbzeit komplett versagt“, erklärte Zimmermann. Dass die Partie am Biener Busch keine Auswirkungen auf Steinfelds Ausbeute für die Abstiegsrunde hat, war für Falkes Coach kein Trost, zu tief saß der Schock über den Auftritt nach dem Seitenwechsel. „Das muss uns zu denken geben“, sagte Zimmermann mit Blick auf die Big-Point-Spiele gegen Dinklage, bei Union Lohne und gegen Mühlen.

Holthausen, das das Ticket für die Meisterrunde zu 99 Prozent in der Tasche hat, untermauerte seine überragende Heimbilanz. Es war der siebte Sieg im siebten Spiel (26:6 Tore) und das perfekte Geschenk für Coach Wolfgang Schütte zu dessen Vertragsverlängerung bis 2023; der 65-Jährige ist seit April 2018 im Amt.

Die erste Halbzeit verlief aus Steinfelder Sicht noch „ganz ordentlich“, so Zimmermann: „Wir standen kompakt und hatten eine gute Ordnung.“ Das 0:1 durch ein Eigentor von Joshua Heyer (43.) war ärgerlich, „aber wir waren ja noch im Spiel“, so Zimmermann. Das änderte sich aber schnell, denn David Brink feierte sein eigenes Schützenfest. Ihm gelangen vier Treffer binnen 22 Minuten (48./63./68./69.). Hinzu kamen noch Tore von Tim Feldhaus (80.) und Dennis Tengen (89.). „Wir haben krasse individuelle Fehler gemacht. Und Holthausen hat es eiskalt bestraft“, haderte Zimmermann.

SV Union Lohne - VfL Oythe 4:2 (2:1). Die Fußballer des VfL Oythe taumeln der Winterpause entgegen – und mit Blick auf die Abstiegsrunde in der Landesliga wird die Hypothek immer größer. Der Tabellenvorletzte der Staffel 2 verlor am Mittwochabend auch das Kellerduell beim Schlusslicht SV Union Lohne mit 2:4 (1:2) – die Ausgangslage für die zweite Saisonphase im Frühjahr wird von Woche zu Woche schlechter. Für Lohne war's der erste Saisonsieg im 14. Anlauf, für Oythe das elfte sieglose Spiel in Serie.

Oythes Kapitän Stephan Stukenborg, der wegen einer Gelbsperre nur Zuschauer war, hielt nach dem nächsten Rückschlag fest: „Wer solche Tore kassiert, darf sich am Ende nicht wundern, wenn er verliert.“ Im Lager der Oyther war der Frust riesig, Union feierte unterdessen sein lang ersehntes Lebenszeichen. Andreas Mitzlaff, der Sportliche Leiter der Oyther, sprach von einer „verdienten Niederlage“. Lohne sei „mit einfachsten Mitteln“, gemeint waren lange Bälle, zum Erfolg gekommen. „Die ersten 20 Minuten von uns waren in Ordnung, aber dann haben wir den Faden verloren. Und wie wir die Gegentore kriegen, ist zum Teil fast dilettantisch.“

Das Kellerduell hatte eigentlich gut begonnen. Nico Emich brachte Oythe mit seinem siebten Saisontor in Führung (13., nach Saddik-Pass), schied kurze Zeit später aber mit Verdacht auf Zerrung oder gar Muskelfaserriss aus. Danach nahm das Unheil seinen Lauf. Stefan Rensen (37., Kopfball nach Ecke), Christian Stover (45., 40-m-Freistoß aus dem Halbfeld) sowie Phil Stricker (68./77., nach Katarius-Patzer) trafen für Lohne. Dazwischen lag der Ausgleich durch Niklas Ellmann, dessen energisches Solo ein Lichtblick war (53.). Zu allem Überfluss sah Jan Ostendorf auch noch die 5. Gelbe Karte – der nächste Ausfall.

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